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Mering

20.01.2020

Jürgen Kirsch ist neuer Leiter von St. Theresia

Jürgen Kirsch ist der neue Einrichtungsleiter im Seniorenzentrum St. Theresia.
Bild: Heike John

Plus Mit Beginn des Jahres hat beim Seniorenzentrum in Mering ein Führungswechsel stattgefunden. Die ursprünglich geplante Erweiterung ist erstmal vom Tisch.

Zum Jahreswechsel wurde vollzogen, was die CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH bereits im Herbst vergangenen Jahres angekündigt hatte. Thomas Mäder, der bisherige Leiter des Seniorenzentrums St. Theresia in Mering, verlässt aus organisatorischen Gründen die Einrichtung und übernimmt die Leitung der Senioreneinrichtung Albertusheim im Augsburger Antonsviertel, die sich in Kooperation mit der CAB befindet.

An seine Stelle tritt Jürgen Kirsch als neuer Chef. Die Verabschiedung des scheidenden und Begrüßung des neuen Leiters war gleich am zweiten Tag des neuen Jahres Aufgabe der Geschäftsführerin der CAB Brigitta Hofmann. Nach den ersten Wochen kann „der Neue“ nun schon sagen: „Ich fühle mich hier im Haus sehr wohl.“ Der 58-jährige Augsburger ist in der CAB-Familie kein Unbekannter. Jürgen Kirsch war knapp elf Jahre Einrichtungsleiter im Caritas-Seniorenzentrum Antoniushaus im Augsburger Domviertel. Seine neue Wirkungsstätte in Mering ist mit rund 60 Bewohnern nur halb so groß. Darum übernimmt er neben der Tätigkeit als Einrichtungsleiter in St. Theresia auch noch eine weitere Aufgabe und arbeitet für die Trägergesellschaft in der neu gegründeten Stabstelle Arbeitssicherheit.

Was Jürgen Kirsch sich in Mering vorgenommen hat

„Mein Plan ist, täglich vormittags in St. Theresia für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter ansprechbar zu sein“, sagt Kirsch. Mit der Arbeit im sozialen Bereich kam er durch seinen Zivildienst bei den Maltesern in Kontakt. Während seines Maschinenbaustudiums war er dort im Fahrdienst tätig und übernahm später die Fahrdienstleitung. Zweigleisig wie nun mit der Leitungsübernahme in St. Theresia arbeitete der Augsburger bereits während seiner Zeit als Geschäftsführer der Sozialstation Pfersee, als er sich sukzessive in die Leitung des Antoniushauses einarbeitete. Dieses geriet Weihnachten 2016 in die Schlagzeilen, als alle 110 Bewohner zur Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden mussten.

Jürgen Kirsch ist neuer Leiter von St. Theresia

Im neuen Wirkungskreis sei einiges anders als in dem weitaus größeren Haus im städtischen Umfeld, hat Jürgen Kirsch festgestellt. In St. Theresia schätzt er besonders die persönliche Atmosphäre und die Eingebundenheit in die Gemeinde. „Allein das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Vereine und von Einzelpersonen hat mich bereits beeindruckt“, sagt er. Ihm gefalle auch der durch die Theresienschwestern geprägte besondere Geist des Hauses, betont Kirsch.

"Tolles motiviertes Team" in Mering

„Ich habe hier an der Seite der Pflegedienst- und Hauswirtschaftsleitung ein tolles motiviertes Team vorgefunden, das mir die Einarbeitung leicht macht.“ Und so ist er zuversichtlich, gemeinsam mit den Mitarbeitern die Aufgaben der Zukunft gut zu meistern. Nachdem die geplante Erweiterung des Hauses aus finanziellen Überlegungen nicht durchgeführt wird, sollen nun anstehende Sanierungsarbeiten im bestehenden Haus in Angriff genommen werden. Wie der von den Theresienschwestern eigens für den Erweiterungsbau geräumte Mitteltrakt künftig genutzt werden soll, ist noch offen.

Lesen Sie auch diesen Artikel: St. Theresia in Mering bekommt doch keine weiteren Pflegeplätze

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