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09.10.2009

Jugend äußert neuen Begegnungswunsch

Mering Es gab herzliche Begegnungen langjähriger Freunde und auch ein interessiertes Kennenlernen zwischen sich noch fremden Gästen und Gastgebern. Mit ihrem Besuch in der Marktgemeinde pflegten rund 30 französische Besucher aus Ambérieu-en-Bugey die mittlerweile im 37. Jahr bestehende Städtepartnerschaft. Mit 40 französischen Klosterschülerinnen auf einer Deutschlandreise hatte der Kontakt begonnen, seitdem wird er mit jährlichen Begegnungen abwechselnd in beiden Städten aufrechterhalten.

Im Sitzungssaal der Mehrzweckhalle wurden die Busreisenden nach ihrer Ankunft herzlich empfangen. Dort fand auch gleich wenige Stunden später die traditionelle Arbeitssitzung der Partnerschaftskomitees statt. Viele neue Gesichter aus dem Meringer Gemeinderat und dem öffentlichen Leben stellte Bürgermeister Hans-Dieter Kandler als Vorsitzender den französischen Gästen vor.

Mit Partnerschaftssekretärin Gabi Litschmannn-Huber hatte er wie immer eine Übersetzerin zur Seite, die sich seit Jahren für die Aufrechterhaltung der Freundschaft einsetzt. Ihren herzlichen Dank richtete die französische Präsidentin Maeva Guyon an alle, die sich für die Partnerschaft engagieren.

Ihr Vorgänger und jetziger Partnerschaftssekretär Yves Pinon wertete die Beziehungen der beiden Städte als symbolisch für das Verhältnis von Frankreich und Deutschland. Zum ersten Mal in Mering weilte Alain Baudry, der neue zweite Bürgermeister.

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Ungezwungene Atmosphäre

Eine ungezwungene, fröhliche Atmosphäre herrschte im Sitzungssaal nicht zuletzt deshalb, weil immer wieder kleinere sprachliche Schwierigkeiten für Erheiterung sorgten. "Monsieur Baudry und ich führen hier die schon seit rund zwölf Jahren bestehende Tradition fort. Er kann kein Deutsch und ich kein Französisch", schmunzelte Hans-Dieter Kandler. "Aber es gibt immer Möglichkeiten zueinanderzufinden, wenn man will." Sprachrohr für die beiden Herren waren auf deutscher Seite Gabi Litschmannn-Huber und auf französischer die Partnerschaftspräsidentin Maeva Guyon selbst. Deshalb hatte sie auch das richtige Gespür für passende Gastgeschenke. Dazu gehörten unter anderem handgefertigte Federn zur Beurkundung von Trauungen im Standesamt und ein blaues Fußballtrikot für Hans-Dieter Kandler mit der Kapitänsnummer 10.

Im Laufe der Sitzung wurden neue Begegnungswünsche von beiden Seiten geäußert. Die französischen Volleyballer wollen den schon früher bestehenden Kontakt wieder aufleben lassen, und auch das Akkordeonorchester aus Ambérieu sucht Gleichgesinnte in der deutschen Partnergemeinde. Besonders erfreulich für das Weiterbestehen der langjährigen Beziehungen ist das Interesse der Jugend der Meringer Alpenvereinssektion an einem Zusammentreffen mit jungen Leuten aus Ambérieu. "In der Nachkriegsgeneration stand die Versöhnung im Vordergrund, nun haben wir das vereinte Europa im Visier", war man sich einig.

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