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Schule

26.07.2018

Junge Schotten legen sich ins Zeug

Hier ist nur Platz für eine(n): Beim Überqueren des Flusses mussten die Kandidaten die Konkurrenz von der schmalen Brücke stoßen. Foto: Daniel Weber

Die Konradin-Realschule veranstaltet Highland-Games mit ausgefallenen Disziplinen. Die achte Auflage der Spiele sorgt in Friedberg für viel Spaß

In so abenteuerlichen Wettkämpfen wie „crossing the river“ (Flussüberquerung), „hit the bear“ (triff den Bären) und „throw away your old rubber boots“ (Gummistiefelweitwurf) maßen sich die siebten Klassen der Konradin-Realschule. Die achte Auflage der schottischen Spiele sorgte am vergangenen Dienstag für viel Spaß bei den Schülern.

Das große Turnier begann mit dem „Einzug der Gladiatoren“, die fünf Klassen marschierten mit selbst gebastelten Schildern und selbst gemachten Schottenröcken auf den Sportplatz. Jede Klasse bildete ein Team, hatte eine eigene Kriegsbemalung und Kleiderfarbe, auch Kopfbänder und gefärbte Haare trugen die Recken zur Schau. Für eine besonders authentische Atmosphäre tönten aus den Lautsprechern schottische Dudelsäcke.

Zum ersten Mal gab es auch tierische Teilnehmer: Zwei Alpakas begleiteten den Einzug. „Die Idee kam von uns“, berichtete Joshua vom Team „Sheepakas“, das sich auch bei den eigenen Kostümen besonders ins Zeug gelegt hatte. „Für unsere Ausstattung haben wir etwa fünf Schulstunden gebraucht“, verriet er. Ralph Wöger tauschte die Lehrerrolle gegen die des schottischen Kampfrichters. In martialischer Aufmachung inklusive Schwert und rothaariger Perücke koordinierte er das Treiben auf dem Sportplatz – natürlich in englischer Sprache, passend zum Anlass. Unter seiner Anleitung eiferten die Schüler bei den Wettbewerben um den Sieg.

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Manchmal mussten alle mit anpacken, beim Seilziehen beispielsweise kam es auf jeden Mann und jede Frau an. Beim Überqueren des Flusses hingegen versuchten nur einige Vertreter der Teams, den Gegner vom schmalen Steg in den reißenden Strom – das heißt auf die blaue Matte – zu werfen.

Alle Klassen waren mit Begeisterung dabei, feuerten ihre Mitstreiter lautstark an und ließen sich auch von Pannen nicht aufhalten. Als sich zum Beispiel beim Strohballentragen manche Ballen zu Strohhäufen verwandelten, rannten die Läufer eben mit dem weiter, was sie tragen konnten.

Schon am Vormittag war es sehr warm auf dem Sportplatz. Wöger unterbrach deshalb die Spiele mit Trinkpausen. Die Hitze war Schulleiter Anton Oberfrank aber immer noch lieber als das „allzu schottische Wetter“ im vergangenen Jahr, als die Spiele wegen Regen ausfallen mussten.

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