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Konzert

19.07.2014

Jungmusiker mit Vorahnung im Programm

Das Posaunen-Register der Schülerkapelle Geretshausen sorgte bei „Smoke on the Water“ für mächtigen Sound in der Mehrzweckhalle.
Bild: Lichtenstern

150 Kinder und Jugendliche treten beim Jahreskonzert der Bläserschule Paartal auf

Wer als letztes Musikstück seines Jahreskonzerts und wenige Stunden vor dem WM-Finale „Don’t cry for me Argentina“ aus dem Musical Evita ins Programm nimmt, der muss nicht zwangsläufig Fußballexperte mit Vorahnung sein. Schließlich wird seit mehreren Monaten für das Jahreskonzert der Bläserschule Paartal geprobt. Nein, er weiß als Dirigent, was für ein tolles junges Blasmusik-Ensemble er da anleitet und dass dieser Titel auf alle Fälle großen Beifall beim Publikum finden wird.

Die Blasmusik kennt im Schnittpunkt der drei Landkreise Aichach-Friedberg, Landsberg und Fürstenfeldbruck so gut wie keine Nachwuchssorgen: Rund 150 Kinder und Jugendliche der Bläserschule zeigten bei ihrem Jahreskonzert den rund 300 Zuhörern in der Moorenweiser Mehrzweckhalle, was sie an ihren Instrumenten von Tuba bis Querflöte und von Schlagzeug bis Trompete alles gelernt haben. Bambini-, zwei Schüler- und Jugendkapelle traten dabei mit einem unterhaltsamen und durchaus anspruchsvollen Programm auf.

Vorsitzende Maria Schunn aus Prittriching begrüßte neben Jungmusikern, Angehörigen und Bürgermeistern auch Hans Rabl, Leiter des ASM-Bezirks 14 (Aichach-Friedberg). Vor acht Jahren wurde die Bläserschule Paartal gegründet. Mittlerweile bündeln acht Kapellen aus der Region so ihre Jugendausbildung. Aus dem Landkreis Landsberg sind es die Musikvereine aus Egling-Heinrichshofen, Prittriching, Scheuring und Walleshausen. Dazu kommen die Kapellen aus Merching und Schmiechen (Kreis Aichach-Friedberg) sowie aus Adelshofen und Moorenweis (Kreis Fürstenfeldbruck). Alle beteiligten Vereine entsenden einen Vertreter in den Vorstand des gemeinsamen Projekts. 2007 musizierten noch insgesamt rund 70 Kinder, mittlerweile hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Die Ausbildung steht dabei auf zwei Beinen: den Proben (und Auftritten) in den altersgemäß aufgeteilten Blasorchestern und dem Unterricht an den Instrumenten bei Musiklehrern. Dass sich das Üben auszahlt, bewiesen nicht nur die rund 30 Bambini unter Leitung von Steffi Lenz. Sie sind erst seit acht Monaten an den Instrumenten und legten richtig los: Besonders gut glückte ihnen der „Hardrock-Blues“. Die Schüler spielen in zwei Orchestern mit zusammen rund 80 Musikern, die von Bettina Peschanel und Philipp Dölzer geleitet werden. Dessen Vertretung Kathrin Fichtl dirigierte beim Konzert das Schülerorchester Moorenweis-Geretshausen. Besonders gut gelang den jungen Musikern ihr Musikwettbewerbs-Stück „Eye of the Tiger“ aus dem ersten Rocky-Film sowie „I will Follow him“. Die Jugendkapelle (rund 40 Mitglieder) unter Hidaka Satoshi bewies, wie facettenreich Blasmusik sein kann: Mit musikalischem Schliff präsentierten sie südamerikanische Rhythmen und Filmklassiker. (cli)

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