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Treffen

26.02.2015

Kaffeeklatsch auf Afrikanisch

Auf Anhieb verstanden sich Asylbewerber sowie Seniorinnen und Senioren des AWO-Heims gut.
Bild: AWO-Heim

Asylbewerber knüpfen Kontakte zu Senioren im Friedberger AWO-Heim

Im Friedberger Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben sich Asylbewerber und Senioren zu einem Kaffeenachmittag getroffen. Zwar konnten dabei Sprachbarrieren nicht ganz überwunden werden. Doch es herrschte kein babylonisches Sprachengewirr. Denn die schon gut Deutsch sprechenden Asylbewerber trafen auf weltoffene Bewohnerinnen und Bewohner und konnten sich mit einigen Senioren auch auf Englisch und Französisch unterhalten.

Die Asylbewerber hatten sich für ihre Senioren-Nachbarschaft am Rothenberg interessiert. Der Kontakt zum AWO-Heim kam zustande über Asylhelfer Fritz Maya. Er ist einer derjenigen im Landkreis, die im Asylhelferkreis „Mitanand & Füranand“ organisiert sind. Die ehrenamtlichen Betreuer bieten unter anderem Deutschkurse an, unterstützen Asylbewerber bei Arzt- und Behördengängen und versuchen, sie in das Leben in den Gemeinden einzubinden.

Beim Kaffeetrinken stand der Austausch im Mittelpunkt. Zunächst galt es, die Frage nach den Herkunftsländern zu klären. Mali, Somalia, Guinea, Syrien? Wo genau sind diese Länder? Schnell war eine Landkarte von Afrika gefunden, auf der dann gemeinsam die Lage der verschiedenen Herkunftsländer gezeigt werden konnte.

Persönliche Fragen nach den Lebensumständen der jungen Menschen in ihren Heimatländern, Fragen nach dem Alter, der Schul- und Ausbildung machten die Runde. So entwickelten sich lebhafte Gespräche, in denen andererseits wiederum die Senioren Gelegenheit hatten, aus ihrem Leben zu erzählen.

Zum Schluss bekundeten alle großes Interesse darin, diesen nachbarschaftlichen Kontakte auszubauen. Einige der jungen Männer interessierten sich dafür, Senioren des Hauses zukünftig ehrenamtlich zu besuchen.

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