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Benefiz in Friedberg

08.01.2019

Karitativer Christkindlmarkt: Über eine Million Euro gespendet

Sie freuen sich, dass die Millionen-Marke durchbrochen ist: (vorne von links) Martha Reißner (Ndanda-Projekt), Schwester Raphaela Händler, Ulrike Sasse-Feile (Verkehrsverein, Pater Markus Hau sowie (hinten von links) Rainer Genswürger (Sparkasse), Daniel Götz (Verkehrsverein), Bürgermeister Roland Eichmann und Thomas Treffler (Verkehrsverein).
Bild: Ute Krogull

18 Gruppen engagieren sich beim karitativen Christkindlmarkt in Friedberg. Beim Dankesfest wird gezeigt, was in Afrika und Indien mit dem Geld passiert.

Besuch aus Tansania kam zur Dankesfeier für die Helfer des karitativen Christkindlmarktes am Montagabend: Schwester Raphaela Händel berichtete den vielen Teilnehmern im Pallottiheim persönlich davon, was mit dem gesammelten Geld in Afrika geleistet wird. Sie hält sich gerade wegen einer Operation in Deutschland auf und freute sich mit den anderen Gästen über den Erfolg der Aktion. 47 Mal fand der Markt bislang statt; 18 Gruppen von den Pfadfindern bis zum Bürgertreff beteiligten sich dieses Mal. Und sie schafften es, das große Ziel zu erreichen. Über eine Million Euro wurden in all den Jahren erwirtschaftet und an die Benediktinerinnen sowie die Indien-Mission der Pallottiner weitergegeben.

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Friedbergs schönste Seiten

Rainer Genswürger, Herr der Zahlen beim Christkindlmarkt-Team, zog die Bilanz. Wegen des schlechten Wetters sah diese 2018 nicht so gut aus; das Rekordergebnis des Vorjahres konnte nicht erreicht werden. Trotzdem brachte der Markt die stolze Summe von exakt 51075,28 Euro zusammen. Einen guten Beitrag dazu, so Genswürger, habe der Kalender „Friedbergs schönste Seiten“ geleistet, den Ulrike Sasse-Feile und Thomas Treffler vom Verkehrsverein zusammen mit der Friedberger Allgemeinen herausgegeben hatten. Der Reinerlös nach Abzug der Ausgaben betrug über 45000 Euro und konnte aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen auf 50000 Euro aufgestockt werden.

Partnerschaft seit über 60 Jahren

Davon gehen 15000 Euro an die Benediktinerinnen und 35000 Euro an die Pallottiner. Schwester Raphaela Händler und Pater Markus Hau, früherer Friedberger Stadtpfarrer und jetziger Missionssekretär, bedankten sich herzlich bei all den Menschen in Friedberg, die sich für die Projekte einsetzen. „Kann irgendjemand mir ein ähnlich lang anhaltendes Projekt nennen?“, fragte Schwester Raphaela – auch in Bezug darauf, dass die Partnerschaft zwischen Friedberg und Ndanda insgesamt schon über 60 Jahre andauert.

Bilder aus Indien und Afrika zeigten, was mit dem Geld passierte bzw. passieren soll. So wollen die Pallottiner in diesem Jahr Solaranlagen an ihren Kinderheimen in Indien installieren, damit die Schüler dort auch abends lesen und lernen können. Die Benediktinerinnen haben gerade ein neues Internat errichtet. Da sie in Tansania keinerlei staatliche Unterstützung erhalten, müssen die Mädchen Schulgeld zahlen. Die Stipendien dafür wollen sie ebenfalls aus Spendengeldern finanzieren. (kru)

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