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Kauf des Friedberger Bahnhofs sollte gut überlegt sein

Kommentar Von Ute Krogull
18.11.2018

Braucht Friedberg wirklich noch eine Problem-Immobilie?

Die Stadt hat eine ganze Reihe von Problemimmobilien, etwa die Archivgalerie, das Vereinsheim am Eisenberg oder das NKD-Gebäude. Obwohl sie bei denen schon nicht so recht weiß, wie sie damit umgehen soll, reichen sie manchen Stadträten offenbar noch nicht aus zum (Un-)Glück. Als es zuletzt Debatten über das alte Kegelcenter am See gab, wollten einige Politiker es am liebsten kaufen. Und das ohne vorzeigbare Ideen, was sie damit machen wollen. Der Plan ist zum Glück vom Tisch. Jetzt folgt das selbe Schema beim Bahnhof. Dieser Kauf sollte gut überlegt sein.

Der Bahnhof wird kein Schnäppchen, weder beim Erwerb noch beim Unterhalt. Die Probleme mit dem Kanal an dieser Stelle löst die Stadt nicht, indem sie den Bahnhof kauft. Sie kann sich dann höchstens mit sich selber streiten. Ein Nutzungskonzept fehlt ebenfalls.

Womöglich war es ein Versäumnis, dass die Kommune das Gebäudes vor Jahren nicht erworben hat, zumal dazu wichtige Flächen gehören. Aichach hat gezeigt, was sich aus so einer Immobilie machen lässt. Aber jetzt sind die Vorzeichen geändert und es wäre besser, sich mit dem Eigentümer zu einigen. Auch für Bahnhöfe in Privatbesitz gibt es Musterbeispiele.

Lesen Sie dazu den Artikel: Jetzt will der Stadtrat den Bahnhof kaufen

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