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Keine Fahrradstellplätze: Große Chance für Mering vertan

Keine Fahrradstellplätze: Große Chance für Mering vertan
Kommentar Von Eva Weizenegger
18.02.2020

Plus Die Meringer Räte stimmten gegen neue Fahrradstellplätze am Marktplatz. Das sorgt im Bauausschuss für Diskussionen.

Es wäre ein kleines, aber wichtiges Signal für die Meringer gewesen, wenn sich der Bauausschuss dazu durchgerungen hätte, die Fahrradständer am Marktplatz anzuschaffen. Die Diskussion über Sinn oder Unsinn zeigt, wie wenig entscheidungsfreudig die Marktgemeinderäte sind. Wenn nicht einmal eine Investition von bis zu 3000 Euro, die noch dazu vom Bauhof ausgeführt werden kann, realisiert wird, wie sollen dann Innenortgestaltung und Rathausneubau in Angriff genommen werden?


Wird später über den Nutzen jeder Türklinke oder der Farbe für die Rollos vor den Fenstern des neuen Rathauses ebenso lange beraten, gibt es den Neubau sicherlich erst weit nach 2025. Kaum ein Städteplaner mag mehr mit der Kommune zusammenarbeiten, weil hinter vor gehaltener Hand gesagt wird, dass die Pläne ohnehin für die Katz sind und nach ewigen Diskussionen im Marktgemeinderat letztendlich wieder in der Schublade landen.

Keine Fahrradstellplätze: Große Chance für Mering vertan

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler wollte durch seine Zustimmung zu den Fahrradständern seine Bereitschaft für einen Aufbruch in Sachen Innenortgestaltung zeigen, diese Chance haben einige Räte aus CSU und Teile der SPD leider nicht genutzt.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Wie fahrradfreundlich ist Mering?

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