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Erfolgsbilanz in Mering

27.08.2009

Kindergarten in den Ferien: Bitte noch mal!

Eine Erfolgsbilanz kann die Marktgemeinde Mering für den ersten Ferienkindergarten vorlegen. "Wir waren mit durchschnittlich 40 Kindern gut ausgebucht und es waren mehr Anfragen da, als wir Kinder aufnehmen konnten", blickt Heike Cyris, die Leiterin des Projekts, auf die vergangenen drei Wochen zurück. Eine Umfrage unter den Eltern ergab ein durchweg positives Feedback für die Arbeit der Betreuerinnen. Von Eva Weizenegger

Mering Eine Erfolgsbilanz kann die Marktgemeinde Mering für den ersten Ferienkindergarten vorlegen. "Wir waren mit durchschnittlich 40 Kindern gut ausgebucht und es waren mehr Anfragen da, als wir Kinder aufnehmen konnten", blickt Heike Cyris, die Leiterin des Projekts, auf die vergangenen drei Wochen zurück. Eine Umfrage unter den Eltern ergab ein durchweg positives Feedback für die Arbeit der Betreuerinnen. "Nächstes Jahr ganz bestimmt wieder", war auf fast jedem Umfrageblatt zu lesen.

Wie bereits berichtet, hatte die Gemeinde Mering in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Aichach-Friedberg des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) das Pilotprojekt auf die Beine gestellt. "Wir sind schon sehr stolz, dass wir die erste Kommune im Landkreis sind, die einen Ferienkindergarten in dieser Art anbieten kann", sagt Bürgermeister Hans-Dieter Kandler. Bereits im Vorjahr habe die Gemeinde darüber nachgedacht, eine Ferienbetreuung für Kindergartenkinder anzubieten. "Es kamen aber nur sieben Rückmeldungen und so haben wir die Idee erst mal fallen gelassen", berichtet Kandler. Die Elternbefragung der Regierung wurde dann von der Gemeinde um die Frage "Haben Sie Interesse an einer Betreuung Ihres Kindes während der Ferienzeiten?" erweitert. Hier kamen über 60 Rückmeldungen mit der Antwort "Ja" zusammen, und dieses Ergebnis sorgte dafür, dass die Kommune die Idee des Ferienkindergartens wieder aufgriff.

Wichtig war Kandler und dem Gemeinderat jedoch, dass dieses Angebot von pädagogischen Fachkräften betreut wird. Der BRK-Kreisverband konnte diese Anforderung mit den Erzieherinnen Heike Cyris und Anja Lindner erfüllen. Zudem arbeiteten im Team Sarah Sterzig, Isabella Duden, Robin Fuller und Sandra Schwind.

Kindergarten in den Ferien: Bitte noch mal!

"Wir freuen uns vor allem darüber, dass es den Kindern so gut gefallen hat", sagt Heike Cyris. Es sei nicht immer einfach gewesen in den neuen Räumen, mit unbekannten Kindern und der noch fehlenden Routine. "Aber die Startschwierigkeiten haben wir genommen", fasst Cyris zusammen. "Wir haben unser Ziel erreicht und den Kindern drei schöne Ferienwochen gemacht", zieht Cyris Bilanz. Sie könne sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr unter ihrer Regie wieder vorstellen.

Nur die Räumlichkeiten seien nicht ganz ideal gewesen. Auch darauf reagiert Bürgermeister Kandler schnell. "Wir hatten ja ursprünglich den Kindergarten-Sommerkeller vorgesehen, doch wegen Umbauarbeiten war dies nicht möglich." Nächstes Jahr sei aber diese Einrichtung für den Ferienkindergarten frei. Dass die Zusammenarbeit so unkompliziert war, das wurde sowohl vonseiten der Erzieherinnen als auch der Gemeinde betont.

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