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Bezirksliga Süd

06.11.2017

Kissing hat den Sieg stets im Blick

KSC-Trainer David Bulik (Mitte) hatte von einem Team einen Sieg gefordert und den bekam er auch.
Bild: Philipp Schröders

Gegen den Aufsteiger Kaufbeuren werden die Fußballer zu Hause zunächst in die Defensive gedrängt. Später starten sie aber durch und gewinnen am Ende klar.

Gegen den Aufsteiger VfL Kaufering hatte KSC-Trainer David Bulik einen Sieg gefordert. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gäste in der Bezirksliga-Partie mächtig Wirbel und der KSC sah sich lange in die Defensive gedrängt. Mit einem Doppelwechsel (62.) brachte Bulik noch einmal frischen Wind ins Spiel und infolge gewann Kissing.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an guten Fußball, Chancen waren auf beiden Seiten reichlich vorhanden. Erst wurde Buliks Schuss abgefälscht (5.), dann hatte Müller auf der Gegenseite die große Führungschance auf dem Fuß (7.). Unmittelbar darauf nahm Bulik die gute Flanke von Pöhlmann volley, Torhüter Wölfl konnte abklatschen und Jonas Gottwald drückte den Ball über die Torlinie. Der sehr gut leitende Schiedsrichter Tobias Heuberger entschied aber auf Abseits.

Über die Außen zu spielen war an diesem Tag das Erfolgsrezept für den Gastgeber. Gottwald flankte von der rechten Angriffsseite nach innen, die VfL-Abwehr war sich uneins und Dominik Pöhlmann nutzte die Gunst der Stunde zur KSC-Führung (22.). Unmittelbar davor versuchte Müller den KSC-Torhüter auszuspielen, rutschte aber auf dem nassen Boden aus und die Superchance war dahin. Nachdem dann die Heimmannschaft einiges an Chancen liegen ließ, schlug der Gast vom Lech unverhofft zurück. Ein Flachschuss von Hasche lies Eryildirim zum Ausgleich passieren (44.). Das gab den Gästen mächtig Auftrieb und Kissing war die Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit mächtig unter Druck.

Wieder war es dann eine Standardsituation von Alexander Kergel, der dem KSC Rückenwind bescherte. Von der Seitenauslinie schlug er einen Freistoß ins Sturmzentrum, Angelo Cena köpfte in den linken Winkel (58.).

Nach dem Doppelwechsel von KSC-Coach David Bulik erzielte Edin Ganibegovic die Entscheidung. Jonas Gottwald spitzelte den Ball auf Ganibegovic, der lief noch ein paar Meter und zog ab. Der Ball prallte von der Unterkante des Querbalkens ins VfL-Tor (66.). Fortan war der Drittletzte der Tabelle mit dem Spiel völlig überfordert. Jonas Gottwald scheiterte in Folge erst am VfL-Torsteher Wölfl (76.) und dann am rechten Pfosten (77.). Angelo Cena erzielte dann den Endstand. Luca Ogino wurde über rechts außen geschickt, seinen überlegten Rückpass vollendete Cena ins rechte obere Toreck (81.).

KSC Eryildirim, Genitheim, Wrba, Cena, Bulik (62. Ganibegovic), Lang, Kergel, Horak (62. Berglmeir), Pöhlmann, Büchler, Gottwald (78. Ogino) – Tore 1:0 Pöhlmann (22.), 1:1 Hasche (44:), 2:1 Cena (58.), 3:1 Ganibegovic (66.), 4:1 Cena (80.) – Schiedsrichter Heuberger (TSV Möttingen) – Zuschauer 70

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