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Kissing

13.01.2020

Kissinger CSU blickt beim Neujahrsempfang motiviert ins neue Jahrzehnt

Reinhard Gürtner

Der Neujahrsempfang der CSU in Kissing war gut besucht. Lob kam per Videobotschaft von Landrat Klaus Metzger.

Landrat Klaus Metzger weilte beim Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten Markus Söder in München und sendete seine Grüße der Kissinger CSU per Videobotschaft. Gürtner habe sich rasend schnell in sein neues Amt eingearbeitet und leiste beste Arbeit, so konnten die Besucher von der Leinwand vernehmen.

Kissings Bürgermeister Gürtner: "Haben viel auf den Weg gebracht"

In Vertretung des Landrats kam Manfred Losinger zum Neujahrsempfang. „Wir haben es dir zugetraut, dass alles bei dir in besten Händen ist“, bestätigte er dem Partei- und Kreistagskollegen. Reinhard Gürtner selbst war gut gelaunt angesichts der Resonanz auf die Einladung seines Ortsvereins in das Dr.-Josef-Zimmermann-Haus. Weit über hundert Besucher kamen, um in das neue Jahrzehnt zu starten. „Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht“, zeigte er sich zufrieden. Im neuen Jahr gebe es zudem einen Tag mehr, um die Pläne der Zukunft verwirklichen zu können.

Was im Schaltjahr alles in Kissing ansteht, verkündete Gürtner ebenso wie den Rückblick auf 2019. Ein Dreivierteljahr sei er nun im Amt, und kein einziger Tag sei vergangen, an dem er nicht für Kissing im Einsatz gewesen sei, betonte er. Schnell leitete er von der Welt-, Bundes- und Landespolitik ins Lokale über und begrüßte die Vertreter der Vereine und der Ortsverbände der Parteien. Im Laufe des Abends stellte er dem Publikum die 24 Kandidaten der Kissinger CSU vor, darunter Vertreter der Jungen Union. Zehn der Listenkandidaten ließen sich erstmals für den Gemeinderat aufstellen. Vier Kissinger Christsoziale kandidieren außer ihm zudem für den Kreistag.

Kissing: Gürtner will die Paartalhalle wieder flott machen

Rückblick und Ausblick in einem hielt Gürtner, als er von der abgeschlossenen Sanierung des Dachs der Paartalhalle und vom beigelegten Rechtsstreit um die dortige Gastronomie berichtete. Nun gehe es darum, gemeinsam zu überlegen, wie eine Bewirtung des Gemeindezentrums in Zukunft aussehen könne. Wichtig sei dabei, die richtigen Schlüsse aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen.

Begonnen wurden Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten auf dem Friedhof und an der Aussegnungshalle. Gürtner lobte die Einigkeit im Gemeinderat, was die Städtebauförderung betreffe. Der Antrag wurde auf den Weg gebracht, und nun erhoffe man sich fachmännische Unterstützung bei der Überplanung von Bestandsgebieten wie etwa dem O &K-Gelände, aber auch Lösungsimpulse in Bezug auf die Pendlerparkplätze am Bahnhof. Thema waren zudem der barrierefreie Zugang in der Mittelschule, der langfristig unumgängliche sechszügige Ausbau der Grundschule und weitere Investitionen für das Projekt „digitales Klassenzimmer“. In den nächsten Tagen erwarte man zudem den Förderbescheid aus München in Sachen Quartiermanagement, das beim Seniorenbeauftragten angesiedelt sei. Denn bei aller Sorge um Schulen und Kindergärten, darunter auch der geplante Waldkindergarten, dürfe man das Wohl der Senioren nicht außer Acht lassen.

Beim Wohnungsbau sind in Kissing noch viele Anstrengungen nötig

Zunächst ein Tropfen auf den heißen Stein seien die ersten Schritte im sozialen Wohnungsbau, ist sich Gürtner bewusst. Dazu ins Auge gefasst werden das ehemalige Grundstück der neuapostolischen Kirche und der Parkplatz neben dem Seniorendomizil Haus Gabriel. Weitere Themen waren die Sanierung der Peterskapelle, der des Radwegs von Kissing nach Hörmannsberg und der Erhalt des Wertstoffhofs in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, etwa Ried.

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