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Musical

31.03.2015

Kissinger Firma ermöglicht „Wunder von Bern“

Columbus McKinnon liefert die Technik für das Stück über die Fußball-WM von 1954

Eine deutsche Legende, realisiert mit Bühnentechnik aus Kissing: Beim Neubau des Hamburger Stage Theaters für das „Wunder von Bern“ plante und lieferte die Columbus McKinnon Engineered Products GmbH die Obermaschinerie und den „Eisernen Vorhang“. Zum Einsatz kommen leistungsstarke Seilwinden der Marke Pfaff-silberblau. Sie bewegen schnell und exakt die Bühnenbilder und Dekorationen und gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit für die Akteure auf der Bühne. Für die Inszenierung des „Wunder von Bern“ hat Stage Entertainment direkt neben dem Stage Theater im Hafen für Disneys „König der Löwen“ eine hochmoderne Spielstätte für über 1800 Besucher errichtet. Bei der technischen Ausstattung der Feuerschutzausstattung und der Obermaschinerie investierte das Unternehmen – wie schon zuvor bei einigen anderen Spielhäusern – in die bewährte Bühnentechnik von Pfaff-silberblau.

28 elektromechanische Seilwinden im Einsatz

So kommen in den täglichen Vorstellungen des Musicals 28 elektromechanische Seilwinden von Pfaff-silberblau zum Einsatz. Ausgelegt für Belastungen zwischen 650 und 1500 Kilo versetzen sie Bühnenbilder und Dekorationen mit einer Geschwindigkeit von 1,2 Meter pro Sekunde. Verankert sind die Winden mit ihren rund acht Kilometern Drahtseil in einem Schnürboden, den Pfaff-silberblau gemäß den strengen Sicherheitsvorschriften im Bühnenbereich und speziell nach Vorgaben des Kunden konstruiert, gefertigt und montiert hat. Zu den kundenspezifischen Anforderungen zählte unter anderem ein minimaler Abstand von weniger als 200 Millimeter zwischen den einzelnen Projektzügen. Insgesamt 15 Tonnen Stahlbau installierten die Monteure von Pfaff-silberblau für den Schnürboden des Theaterhauses. Auch beim Schutzvorhang, dem sogenannten „Eisernen Vorhang“, war Pfaff-silberblau verantwortlich für die Herstellung, Lieferung und Montage des Tores mitsamt Steuerung. Im Brandfall schreiben die Sicherheitsvorschriften eine sekundenschnelle Abschottung des Bühnen- zum Zuschauerraums vor. Dazu wird ein Torblatt – 20,3 x 10 Meter groß und rund 8000 Kilogramm schwer – über seitliche Führungsschienen sowie Sandrinnen für den oberen Rauchabschluss bei Feuer abgesenkt. Eine Besonderheit dieser Brandschutzkonstruktion ist, dass das Torblatt vollständig auf Gegengewichte verzichtet und dennoch innerhalb von 30 Sekunden gemäß der strengen Versammlungsstättenverordnung von Hamburg sicher schließt.

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