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Vielfalt

30.11.2019

Kissinger Kunstförderpreis: Das Rathaus wird zur Galerie

Der Lichthof im Kissinger Rathaus bietet die perfekte Kulisse für Kunstwerke wie Christian Richters Lindenholzskulptur Couching.

Die Ausstellung zum Kunstförderpreis zeigt 39 sehr unterschiedliche Werke.

Das Aquarell mit Herbstmotiv, der Holzschnitt, der Fassadenpoesie ausstrahlt, die geschwungene Stahlskulptur, die Druckmischtechnik in Fragmenten, das tönerne Wortgehäuse oder die Olivenholzskulptur – die Vielfalt an künstlerischen Techniken, die derzeit im Kissinger Rathauses zu sehen ist, lässt staunen. Auch die Bandbreite an Motiven und Ausdrucksformen, die mal gegenständlich, mal abstrakt dargestellt sind, begeistert viele Betrachter. Mehr als 100 Werke wurden von Künstlern aus der Region für den diesjährigen Kissinger Kunstförderpreis eingereicht, 39 Arbeiten wurden daraus ausgewählt und sind nun ausgestellt.

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Die Rasselbande, die Katharina Steiner aus Kissing in Acryl hat erstehen lassen, ist unverkäuflich.
16 Bilder
So vielfältig sind die Werke beim Kissinger Kunstförderpreis
Bild: Heike John

„Unsere Schau ist im südlichen Landkreis einzigartig“, betont Gernot Kragl stolz. Er ist Vorsitzender des Kunstkreises Lechkiesel, der jedes Jahr die Organisation der Ausstellung übernimmt. Vor 23 Jahren hat Altbürgermeister Manfred Wolf sie zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Künstler Egon Langhans ins Leben gerufen. Seither wird jährlich der Kunstförderpreis ausgelobt. Preisträger sind in diesem Jahr Michael Merkle aus Friedberg mit seiner aus Olivenholz geschnitzten Nofretete auf dem ersten Platz, gefolgt von der Riederin Christine Metz mit ihrer Bleistiftzeichnung „Crumbs“ sowie Arnold Suiter aus Meitingen mit seinem Acryl-Öl-Bild „Im Wandel der Zeit“ als dritter Preisträger. Die enorme Beteiligung der Künstler und die gute Resonanz bestätigen die Organisatoren darin, auch in den kommenden Jahren weiterzumachen.

Werke des Kissinger Kunstförderpreises sind bis 20. Dezember zu sehen

Beim Rundgang durch die zwei Stockwerke des Rathauses können sich die Besucher ein gutes Bild davon machen, wie schwierig der Jury die Auswahl der Preisträger gefallen sein muss. Fast alle Werke sind käuflich zu erwerben. Die Ausstellung im Kissinger Rathaus in der Pestalozzistraße 5 ist noch bis Freitag, 20. Dezember, zu den Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Geöffnet ist sie zudem während des Weihnachtsmarktes am kommenden Wochenende, dem 30. November und 1. Dezember.

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