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26.06.2009

Körper und Seele bei der Massage entspannen

Aichach-Friedberg (nsi) - Die alten Fotos aus den Räumen der physikalischen Therapie im Aichacher Krankenhaus wirken wie aus einer längst vergangenen Zeit. Doch diese Zeit ist noch nicht einmal ein Jahr her. Im Oktober 2008 hatte der Umbau der Abteilung begonnen. Wie dringend er nötig war, hatte auch der Werkausschuss bei einer Führung vor zwei Jahren eingesehen und die nötigen Gelder in Höhe von 70 000 Euro bewilligt.

Damals war auch die zu geringe Größe des Bewegungsbads moniert worden. Da eine Generalsanierung jedoch den Kostenrahmen gesprengt hätte, musste man sich hier mit der Beseitigung der Schäden begnügen. Gestern wurde die umgebaute Abteilung in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, darunter Landrat Christian Knauer, Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann, Friedbergs Bürgermeister Dr. Peter Bergmair und mehrere Kreisräte, eingeweiht. Die grauen Fliesen in den Behandlungsräumen, der lange, dunkle Gang sowie der überaus beengte Personalraum gehören nun der Vergangenheit an.

Einheitliches Farbkonzept

Ursula Schwab verpasste den Räumen ein freundliches Ambiente und ein einheitliches Farbkonzept (rot für Krankengymnastik, blau für Wassertherapie, grün für Massage). Die ehemals gefliesten Wände bekamen einen hellen Anstrich, der Boden einen neuen Belag und die Abteilung die lang ersehnte zeitgemäße Rezeption. Landrat Knauer lobte das Ergebnis des Umbaus, der während des laufenden Betriebs in der Abteilung vonstattenging: "Was hier mit 70 000 Euro geschaffen worden ist, müssen uns andere erst einmal nachmachen." Aus lieblos wirkenden Räumlichkeiten sei eine moderne Abteilung entstanden, in der sich die Patienten wohlfühlen könnten. Knauer dankte den Mitarbeitern der physikalischen Therapie für ihr Engagement. Susanne Kern, die die Abteilung managt, teilte den überraschten Zuhörern mit, dass die physikalische Therapie im ersten Quartal 2009, also während des Umbaus, ihr bestes Ergebnis seit Einführung der elektronischen Erfassung vor drei Jahren erzielte. Kern: "Das ist eine ganz unglaubliche Leistung."

Sie und Knauer hoben die Bauleitung durch Johann Märtl hervor. "Trotz Ihrer hohen Arbeitsbelastung haben Sie den Umbau top im Griff gehabt", so Susanne Kern.

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