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Tag der offenen Tür in Mering

06.07.2014

Kolpingkapelle haut ordentlich auf die Pauke

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4 Bilder
Geführt von Michael Hupfauer kann der fünfjährige Johannes mal so richtig auf die Pauke hauen (links).
Bild: Heike John

Aufführung des Märchenkonzerts in Mering bringt Ansturm an jungen Musikinteressierten in Papst-Johannes-Haus

Mit ihrem Infotag bietet die Kolpingkapelle Mering für alle an einer Instrumentalausbildung interessierten Kinder und Jugendlichen ein seit vielen Jahren etabliertes und sehr beliebtes Angebot. „Mal ist mehr, mal weniger los, aber unsere Räumlichkeiten in der in der Kolping Kultur Werkstatt (KKW) sind eigentlich immer gut voll“, weiß der Vorsitzende Bernhard Frank aus den vergangenen Jahren.

Mehr als „gut voll“ war es in diesem Jahr, in dem man die Veranstaltung bewusst bereits ins Papst-Johannes-Haus gelegt hatte. Erstmals wurde statt einer offenen Probe ein Märchenkonzert als Begleitprogramm geboten.

War es das gelungene Zusammenspiel des Nachwuchsorchesters mit der Luitpold-Grundschule oder generell ein noch mehr gewachsenes Interesses an einer Musikausbildung bei der Kolpingkapelle, das für einen übervollen großen Saal im Papst-Johannes-Haus sorgte? Auf jeden Fall staunten auch die Organisatoren über die vielen Kinder mit Eltern und Großeltern, die hineinströmten und nachdem alle Sitzplätze belegt waren, zu Füßen des Nachwuchsorchesters bis hin zum Bühnenrand am Boden Platz nahmen. Sie alle kamen auf ihre Kosten. Denn Petra Paul verstand es bestens, den jungen Besuchern die verschiedenen Instrumentengruppen nahezubringen. Anschaulich erklärte die Orchesterleiterin und Grundschullehrerin Schlagwerk, Blechbläser und Holzinstrumente und ließ ganz Mutige anhand eines Seils auf der Bühne zeigen, wie lange das Rohr der einzelnen Blasinstrumente im geraden Zustand wäre. 1,31 Meter die Trompete und 5,53 die Tuba, da staunten auch die Erwachsenen!

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Zur Einstimmung spielte das Nachwuchsorchester einen traurigen Satz aus dem Märchen und dann den fröhlichen Hochzeitsmarsch. Danach beim musikalischen Märchen „Cinderella“ von Kees Vlak erfuhren die jungen Zuschauer, zu welchen Gelegenheiten welches Stück der Jungmusiker passt. Die Geschichte vom Aschenputtel wurde abwechselnd durch Erzählungen einer jungen Sprecherin und durch stimmungsvolle Musik des Orchesters vorgetragen.

Zusätzlich konnte die Handlung auch noch auf der Theaterbühne mitverfolgt werden. Dazu hatte Jutta Kienle-Hörmann von der Luitpold-Grundschule sich bereit erklärt, mit Schülern ihrer vierten Klasse die szenische Darstellung zu übernehmen. Dirigentin Petra Paul gestaltete schon während ihrer Referendarszeit an der Luitpold-Grundschule zusammen mit Kienle-Hörmann viele Schulveranstaltungen gemeinsam und dies wurde nun mit der Aufführung des Märchens im privaten Bereich fortgeführt. In den Augen der begeisterten jungen Zuschauer war das Stück viel zu schnell beendet, aber die unmittelbare Nähe zu den jungen Musikern im Orchester machte sie neugierig auf die Instrumente.

Aus allen Räumen waren Töne zu hören

Eingeteilt von Jugendleiter Simon Hirschberger mussten sie schon ein wenig Geduld mitbringen, um in den einzelnen Gruppen ihre bevorzugten Instrumente ausprobieren zu können. Schon Fünfjährige saßen mit Begeisterung am Schlagzeug oder nahmen alle Puste zusammen, um auch dem langen Fagott einen Ton zu entlocken. Aus allen Räumen des Papst-Johannes-Hauses waren Töne von verschiedenen Instrumenten zu hören und viele Kinder gingen mit ihrer Laufkarte von einem Zimmer zum andern, um alles einmal auszuprobieren. Für den neunjährigen Matthias, der schon Schlagzeug spielt, war allerdings klar, dass er als Nächstes Posaune lernen möchte. „Dann kann ich so schön rumposaunen“, erklärte er mit nicht ganz ernsthaftem Blick.

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