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Kommunalwahl: Mehr Schwung in den Sitzungen in Kissing

Kommunalwahl: Mehr Schwung in den Sitzungen in Kissing
Kommentar Von Philipp Schröders
17.03.2020

Plus Die Kräfteverhältnisse im Kissinger Gemeinderat ändern sich. Was das für Auswirkungen hat.

Die Kommunalwahl hat die Zusammensetzung des Kissinger Gemeinderats deutlich verändert. In der vergangenen Sitzungsperiode standen sich die SPD und die CSU kräftemäßig mit jeweils neun Stimmen gegenüber. Daneben die Grünen und Freien Wähler als kleinere Fraktionen mit jeweils drei Sitzen. Diese Zeiten sind vorbei.

Wenn man nur auf die Sitzverteilung schaut, gibt die CSU nun mit zehn Sitzen deutlich den Ton an. SPD und Grüne sind gleichberechtigt mit jeweils fünf Sitzen.

Allerdings waren die Mitglieder des Gemeinderats in der Vergangenheit bemüht, konstruktiv zusammenarbeiten. Bei wegweisenden Projekten wie der Grundschulerweiterung fielen die Entscheidungen in der Regel einstimmig.

Bei einem Thema vertreten die Grünen aber eine Meinung, die vom Rest des Rats abweicht. Sie sprechen sich klar gegen die Osttangente aus, während die anderen Fraktionen für die Kissinger Ortsumgehung plädieren. Hier könnte es also in Zukunft mehr Reibungspunkte geben. Zudem hat sich das Gesicht des Gemeinderats auch verändert, weil nun mit der FDP eine neue Partei – wenn auch nur mit einem Sitz – vertreten ist. Die Diskussionen könnten also in Zukunft mehr Schwung bekommen. Das Gremium sollte aber weiterhin für Kissing zusammenarbeiten.

Lesen Sie dazu den Bericht: Kommunalwahl: Gemeinderat bekommt ein neues Gesicht

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