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16.10.2013

Kräuterweiber als Dauerspender

Die Friedberger Kräuterweiber – unter anderem Regina Sichert, Ingrid Becke und Rosemarie Krendlinger (von links) – haben auch Laptop und Drucker für das Büro des Friedberger Bürgernetzes mit ihrem Altstadtfest-Erlös finanziert.
Bild: A. Schmidt

Friedberg Die Elixiere der Friedberger Kräuterweiber erwiesen sich beim Altstadtfest als solcher Renner, dass diesmal besonders viele vom Erlös profitieren. „Unsere Fangemeinde wird immer größer“, sind sich Ingrid Becke, Rosemarie Krendlinger und Regina Sichert als Sprecherinnen einig. Mithilfe der Fans könnten auch mehr Projekte unterstützt werden.

Hilfe für Kinder aus Tschernobyl (2000 Euro) von Heidi Bentele aus Aindling. Unterstützt werden Kinder, die unter den Folgen der radioaktiven Strahlung leiden.

Bürgernetz Friedberg (1500 Euro) Die Kräuterweiber haben geholfen, das Büro des Netzwerkprojekts für ehrenamtliches Engagement auszustatten. Mit ihrer Spende wurden ein Laptop und ein Drucker angeschafft. Die Bürgernetz-Startveranstaltung findet am kommenden Montag, 21. Oktober, um 19 Uhr in der Sozialstation Friedberg statt.

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Oikocredit (1500 Euro) Mit ihrem Microkredit leisten die Kräuterweiber in Entwicklungs- und Schwellenländern Hilfe zur Selbsthilfe.

Haiti-Kinderhilfe (1000 Euro) Der Verein mit Sitz in Aichach betreibt in Haiti unter anderem ein Mädchenheim und eine Wohngemeinschaft für Jungs.

BLLV-Kinderhilfe (1000 Euro) Damit wird ein Kinderhausprojekt in Peru gefördert, das um ein Berufsausbildungszentrum erweitert wird.

Zusammen ergibt dies eine Spendensumme von 7000 Euro. Üblicherweise unterstützen die Kräuterweiber Projekte, zu denen sie über Ansprechpartner – teilweise auch in den eigenen Reihen – einen direkten Draht haben. Ein Teil der Einnahmen dient auch dazu, neues Gebräu anzusetzen, um für die nächsten Feste gerüstet zu sein. „Solange wir noch jung und flott sind, machen wir weiter“, verspricht Ingrid Becke. (scha)

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