1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Krankenhäuser: Schlechtes Klima kostet Patienten

Krankenhäuser: Schlechtes Klima kostet Patienten

Thomas Goßner.jpg
Kommentar Von Thomas Goßner
07.10.2019

Plus Dass zuletzt die Zahlen nicht mehr stimmten, lag auch am Führungsstil. 

Dass es zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern der Kliniken an der Paar knirschte, das war schon lange kein Geheimnis mehr. Anonyme Vorwürfe gegen den Chef, Durchstechereien von vertraulichen Unterlagen und E-Mails, offene Zwistigkeiten, derentwegen Landrat Klaus Metzger sogar zum runden Tisch laden musste – all das spricht für ein schlechtes Arbeitsklima. Dass Menschenführung nicht das große Talent von Krzysztof Kazmierczak war, darüber sah die Politik so lange hinweg, wie die Zahlen stimmten. Zuletzt aber war auch das nicht mehr der Fall. Doch das eine hängt hier vom anderen ab.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Die über Monate anhaltenden negativen Nachrichten über die Krankenhäuser mögen ein Grund dafür sein, dass in den beiden Krankenhäusern die Patienten wegblieben. Weitaus stärker schlägt aber zu Buche, dass dort gar nicht mehr alle Patienten behandelt werden können, weil dafür schlicht das Personal fehlt.

Nun soll also verstärkt um vorhandene und neue Mitarbeiter geworben werden. Die Politik muss dafür weiter viel Geld in die Hand nehmen – in der ungewissen Hoffnung, dass sich das am Ende auch auszahlt.

Lesen Sie dazu unseren Bericht Den Kliniken an der Paar fehlt das Personal

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren