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Kritik am Friedberger Buskonzept auf hohem Niveau

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
25.11.2019

Plus Zwar kann der Bus in Friedberg das Auto nicht überall gleichwertig ersetzen. Trotzdem fährt die Stadt insgesamt mit ihrem neuen Buskonzept nicht schlecht.

Durch die Struktur mit den verstreuten Ortsteilen ist es nicht einfach, alle Friedberger direkt und schnell von A nach B zu transportieren. Insofern wird es mancherorts auch künftig praktischer bleiben, das Auto zu nutzen. Dennoch verbessert sich die Lage für viele Bewohner durch das neue Buskonzept.

Straßenbahn in Friedberg wird durch Buskonzept attraktiver

Die Attraktivität der Straßenbahnlinie 6 dürfte mit der verstärkten und elektronisch überwachbaren Anbindung steigen. Der größte Fortschritt betrifft aber die nördlichen Ortsteile, von denen aus die Menschen ohne Umstieg in die Innenstadt fahren können. Reicht das schon aus? Sicher nicht.

Aber in vielerlei Hinsicht klagen die Friedberger auf hohem Niveau. Die Stadt ist künftig noch besser an Zug und Tram angebunden, der Altstadt-Express kommt zurück und alle Leute fahren zu einem Tarif von 1,20 Euro. Mit dem Anrufsammeltaxi gibt es zudem eine Alternative für Menschen aus den Ortsteilen. Die vereinzelt niedrigeren Taktungen bewegen sich in einem verträglichen Maß. Bei Kritik an der Informationspolitik sei die Frage erlaubt, ob die Friedberger nicht etwas verwöhnt sind. Geworben wird nämlich fleißig und ein wenig Eigeninitiative darf man durchaus auch erwarten.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Friedbergs neues Buskonzept stellt nicht alle Bürger zufrieden

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