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Kulturpark in Friedberg: Bitte verpasst diese Chance nicht!

Kulturpark in Friedberg: Bitte verpasst diese Chance nicht!
Kommentar Von Ute Krogull
13.04.2020

Warum der Friedberger Stadtrat das Potential der Einrichtung am Friedberger See endlich erkennen sollte. Es droht eine verpasste Chance.

Totgesagte leben länger, und so scheint auch das Projekt des Kulturparks West im Kegelcenter am See noch längst nicht gestorben – im Gegenteil. Das ist ein Glück, denn eine Dependance der erfolgreichen Augsburger Kulturmacher Thomas Lindner und Peter Bommas in Friedberg wäre eine Chance.

Die Stadt hat ein großes kulturelles Angebot, im Bereich alternative Szene, Pop- und Jugendkultur ist es aber völlig unterentwickelt. Das war einmal anders. Junge Friedberger Bands waren in der Region bekannt und erfolgreich, es gab Konzerte und Bandwettbewerbe. Das ist eingeschlafen – schade. Denn auf dieser Grundlage hätte auch ein Musikfestival, egal ob es Südufer sein muss, eine bessere Basis. Und einen niederschwelligen, coolen Treffpunkt gab es in Friedberg noch nie so richtig.

Es droht eine Bauruine am Friedberger See

Hoffentlich erkennt der Stadtrat dieses Potenzial und steht dem Projekt offen gegenüber, obwohl es aus Augsburg kommt. Das Kupa-Team, gestählt in Auseinandersetzungen mit der zähen Augsburger Stadtverwaltung, hat auch in Friedberg langen Atem bewiesen, ist idealistisch und gleichzeitig solide. Dafür hat es Unterstützung verdient. Sonst bleiben eine verpasste Chance – und eine Bauruine.

Lesen Sie dazu den Bericht Wann zieht der Kulturpark ins Friedberger Kegelcenter?

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