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Landesausstellung: Das Ministerium muss jetzt Antwort geben

Landesausstellung: Das Ministerium muss jetzt Antwort geben
Kommentar Von Thomas Goßner
23.04.2020

Plus Der ungeklärte Termin für die Eröffnung ist nicht die einzige offene Frage, die man sich im Wittelsbacher Land stellt. Warum schweigt das Ministerium?

Es gibt solche Pressestellen und solche. Die einen verstehen sich als Dienstleister für die Öffentlichkeit, geben Auskunft nach bestem Wissen und Gewissen. Die anderen sehen ihre Aufgabe darin, Anfragen nach Kräften abzuwimmeln. Zu Letzteren gehören offenkundig die Pressestellen des Hauses der Bayerischen Geschichte und des Wissenschaftsministeriums.

Rund um das Thema Landesausstellung sind inzwischen eine Menge Unklarheiten aufgelaufen. Es geht ja nicht nur um den Beginn der Schau, der auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Auch was den späteren Ablauf betrifft, muss vieles bedacht werden: Können tatsächlich so viele Leute gleichzeitig in die Ausstellungsräume, wie in Vor-Corona-Zeiten geplant? Wie verhält es sich mit multimedialen Bestandteilen der Ausstellung wie etwa Touchscreens?

Im ehemaligen Trinkl-Anwesen neben dem Friedberger Schloss entsteht das Empfangsgebäude für die Bayerische Landesausstellung 2020.
12 Bilder
Einblick ins Empfangsgebäude der Landesausstellung
Bild: Ute Krogull

Werden überhaupt auswärtige Besucher nach Aichach und Friedberg kommen, wenn Busreisen nicht stattfinden, Gaststätten und Pensionen geschlossen sind? Und wie wird sich das unter dem Strich auf die Einnahmen auswirken, von denen Städte und Landkreis einen Anteil zur Refinanzierung ihrer Auslagen erhalten?

Landesausstellung: Warum schweigt das Ministerium?

Das Schweigen der Pressestellen lässt nur zwei Schlüsse zu: Entweder will man keine Auskunft geben oder man kann es nicht, weil es keine gibt. Beides ist kein gutes Zeichen für das Ministerium.

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