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Landesausstellung in Aichach-Friedberg: Diese Schau wird spannend

Kommentar Von Ute Krogull
13.01.2019

"Stadtluft macht frei" heißt die Bayerische Landesausstellung in Friedberg und Aichach. Ute Krogull erklärt, warum das historische Thema hochaktuell ist.

Lange klang es sperrig, wenn es hieß „Bayerische Landesausstellung 2020: Die Wittelsbacher als Städtegründer“. Aber wenn man sich jetzt anhört, was das Haus der Bayerischen Geschichte – Garant für gut gemachte Ausstellungen – vorhat, merkt man: Diese Schau, nun mit dem griffigen Titel „Stadtluft macht frei“ versehen, wird spannend. Natürlich sind die Wittelsbacher ein historisches Thema. Aber Urbanisierung, die Entwicklung von Städten, heraus aus historischen Gegebenheiten, ist hochaktuell, sogar zukunftsträchtig.

Die Bayerische Landesausstellung 2020 rückt die Städte in den Mittelpunkt. Von Hans Donauer d.Ä. stammt diese Staftansicht von Friedberg aus den Jahren 1586 bis 90 . Sie ist in der südlichen Fensterreihe des Antiquariums der Münchner Residnez zu sehen.
Bild: Bayerische Schlösserverwaltung,


Das liegt daran, dass den Menschen in den scheinbar unsicheren Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung das, was um sie herum und vertraut ist, die Heimat eben, wieder mehr ans Herz wächst. Es liegt im Raum Augsburg-München, zu dem auch das Wittelsbacher Land zählt, aber auch am Wohndruck. Man muss sich notgedrungen mit Stadt und deren Entwicklung auseinander setzen.

Besonders schön ist, das Friedberg und Aichach zum Ausstellungsraum werden. Das haben die beiden charmanten Orte verdient. Und man darf hoffen, dass so mancher, der an einer Führung teilnimmt, tatsächlich die Stadt schätzen lernt – und wiederkommt.

Lesen Sie dazu den Artikel "Stadtluft macht frei": Was Besucher bei der Landesausstellung 2020 erwartet

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Aichach und Friedberg werden zu Ausstellungsstücken".

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