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Aichach-Friedberg

15.08.2020

Landtagsabgeordnete Peter Tomaschenko spendet Diätenerhöhung

Hospizleiterin Christine Neukäufer (rechts) und Geschäftsführer Andreas Reimann freuten sich zusammen mit der angehenden Hospizbegleiterin Judith Breumair über die Spende des Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko.
Bild: Claudia Binder

Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko besucht den ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst in Aichach. Was der mit der Spende vor hat.

Erfreulichen Sommerbesuch erhielt Christine Neukäufer vom St. Afra Hospiz. Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko besuchte die Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Caritas-Verband Aichach Friedberg in ihrem Aichacher Büro und überreichte eine Spende von mehr als 2500 Euro. Wie auch die Vertreter der anderen Fraktionen verzichteten die Abgeordneten der CSU-Landtagsfraktion als Zeichen der Solidarität in der Corona-Krise auf die Erhöhung ihrer Diäten zum 1. Juli und spendeten diese Summe.

Die Übergabe des willkommenen Schecks nahm Tomaschko zum Anlass, sich eingehend über die Arbeit des St. Afra Hospizes zu informieren. Erstaunt war der Abgeordnete vor allem über die hohe Zahl der Hospizbegleiter. 90 Ehrenamtliche sind landkreisweit im Einsatz, um Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zur Seite zu stehen. Derzeit läuft der 17. Qualifizierungskurs, um elf weitere Ehrenamtliche fundiert auszubilden.

Diäten als Spende: Hospizhelferin berichtet von ihren Erfahrungen

Im Rahmen eines Praktikums war bei der Spendenübergabe auch eine angehende Hospizhelferin vor Ort. Judith Breumair konnte somit dem Abgeordneten von der Ausbildung und den Beweggründen der Ehrenamtlichen erzählen. Von den Möglichkeiten, aber auch den Grenzen einer guten Begleitung berichtete Christine Neukäufer aus langjähriger Erfahrung. „Wenn es uns gelungen ist, dass jemand würdevoll versterben kann und auch die Angehörigen gut begleitet sind, dann haben wir unseren ehrenamtlichen Dienst gut erfüllt.“ Über die historische Entwicklung des Hospizdienstes und seine Struktur mit drei Büros in Aichach, Friedberg und Mering informierte Hospiz-Geschäftsführer Andreas Reimann den Gast.

Spende soll für Arbeitsmaterialien verwendet werden

Die Finanzspritze aus dem Landtag soll vor allem der Anschaffung von weiteren Arbeitsmaterialien zur Unterstützung der Trauerangebote verwendet werden. Spielzeug, Bastelutensilien und Bücher kommen sowohl den Teilnehmern der derzeit laufenden Kindertrauergruppe zugute als auch den Hospizhelfern und Trauerbegleitern, die in Familien sogenannte „vortrauernde“ Kinder betreuen. „Die Spende ist auch eine große Wertschätzung für die Arbeit unserer Ehrenamtlichen“, betonte Christine Neukäufer.

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.08.2020

Grundsätzlich ist jede Spende für karatative, o.aäZwecke positiv zu würdigen.
Viele Menschen spenden - und das ohne Brimborium und Öffentlichkeit.
Es stand auch Herrn Tomaschko frei, seine Mehreinküfte geräuschlos zu spenden. Er zog es jedoch vor - wen wundert es - dies mit hoher Öffentlichkeitswirksamkeit zu tun. Warum wohl?

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