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Lange Schließung des Hiasl-Museums ist fatal

Kommentar Von Gönül Frey
15.11.2018

Viel Mühe hat es gekostet, bis sich die Hiasl-Erlebniswelt in Kissing einmal etabliert hatte. Nun ist das kleine Museum schon seit über einem Jahr geschlossen. Und das ist fatal.

Der Hiasl ist eine der faszinierendsten Figuren der bayerischen Geschichte. Sein Gewehr hat es sogar als Ausstellungsstück in die gerade zu Ende gegangene Landesausstellung 2018 geschafft. Doch in seinem Geburtsort Kissing ist die Erlebniswelt Bayerischer Hiasl schon seit über einem Jahr geschlossen und die Ehrenamtlichen des Fördervereins müssen alle Besucheranfragen absagen. Der jahrelange Einsatz mit vielen Aktionen, um das Museum zu etablieren und Besucher zu gewinnen, wird durch die lange Schließung zunichte gemacht. Besser wäre es gewesen, den Museumsbetrieb in Ausweichräumen aufrecht zu erhalten.

Je schneller nun ein neuer Standort gefunden wird, umso besser. Die Gemeinde Kissing sollte den Verein nach besten Kräften darin unterstützen.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Der Bayerische Hiasl ist immer noch heimatlos“.

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