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Schulsport Fußball

19.05.2017

Mädchen schrammen am Sieg vorbei

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Einen tollen Auftritt legten die Fußballerinnen des Schulteams der Realschule Mering (rotes Trikots, hier im Match gegen Burgau) hin. Das Team wurde am Ende Zweiter.
Bild: Sabine Roth

Beim Bezirksentscheid schafft es das Team der Realschule Mering am Ende auf den zweiten Platz.  

Spannend war’s beim Fußball-Bezirksentscheid der Schulen auf der Anlage des SV Mering. Vier Mädchenteams kämpften in einem fairen und verletzungsfreien Turnier um den Einzug ins Landesfinale.

Mit dabei auf der Sportanlage des SV Mering war bei sommerlichen Temperaturen auch die Mannschaft der Staatlichen Realschule Mering, die sich vor zwei Wochen beim Landesentscheid qualifiziert hatte. Wieder waren spannende Spiele zu sehen, wieder gab es herausragende Spielerinnen zu bewundern. Ausgerichtet wird dieses Turnier jedes Jahr vom Arbeitskreis in Schule und Verein. Gespielt wurde nach dem Modus Jeder gegen Jeden, die Spielzeit auf dem Kleinfeld betrug zweimal 15 Minuten.

Die Mädchen-Teams der Schulen setzten sich aus den besten Spielern der Jahrgänge 2001 bis 2003 zusammen. Sie kamen aus ganz Schwaben, bis von Neu-Ulm und Lindenberg. Alle freuten sich auf das Turnier und waren „heiß“ auf’s Spielen. Trotz allem Einsatz stand die Fairness im Vordergrund und so ging das Turnier auch ohne Verletzungen ab.

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Für die Mädchen der Staatlichen Realschule Mering war klar: Sie müssen alles geben. Auf ihre Stürmerin Anja Ziehr, die beim entscheidenden Spiel beim Regionalentscheid vor zwei Wochen vier Tore geschossen hatte und sich kurz danach einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, musste die Schulmannschaft aus Mering verzichten. Doch die Mädchen kämpften. Beim ersten Spiel gegen den Favoriten – die Christoph-Probst Realschule Neu-Ulm – waren sie noch etwas zaghaft und verloren trotz einiger Chancen mit 1:2. Diese Punkte waren es auch, die ihnen letztlich zum Turniersieg fehlten.

Das Spiel der Markgrafen Realschule Burgau gegen das Gymnasium Lindenberg endete 0:1. Als die Meringer Mädchen dann gegen Lindenberg an der Reihe waren, mobilisierten sie alle Kräfte und gewannen souverän mit 4:0. Sie legten von Anfang an ein gutes Tempo vor, erarbeiteten sich Chancen und verteidigten gut. Nach dem 1:0, einem Strafstoßtor, lief es wie von selbst. Die Markgrafen Realschule Burgau verlor dann gegen Neu-Ulm mit einem 0:1. So wurde es in den beiden letzten Spielen noch einmal richtig spannend. Für die Meringerinnen hieß es gegen Burgau, möglichst hoch gewinnen, um die Chance auf den Turniererfolg zu wahren. Und das gelang den Meringer Mädchen in der ersten Halbzeit sehr gut. Die 15-jährige Stefanie Mittermeier aus der Klasse 9b mit der Rückennummer 15 erzielte gleich zwei Tore hintereinander. Dass sie im Verein beim SV Mering spielt, war klar zu erkennen.

Auf dem Nebenplatz spielten zeitgleich Neu-Ulm gegen Lindenberg – und Neu-Ulm würde schon ein Punkt zum Turniersieg reichen. So drückten die Meringer auch dem Team aus dem Allgäu die Daumen – letztlich vergeblich. Neu-Ulm gewann mit 2:1 und setzte sich damit beim Bezirksentscheid vor Mering durch, das im letzten Spiel Burgau mit 2:1 bezwungen hatte.

Beste Spielerin der Neu-Ulmer war die 16-jährige Lisa Hartmann, die drei Tore erzielte. Normalerweise spielt sie eigentlich im Tor – und zwar bei der U17 bei Bayern München und im Zweitspielrecht auch bei der B-Jugend des TSV Neu-Ulm.

Die Meringer Realschülerinnen waren am Ende auch mit ihrem zweiten Platz zufrieden. Sophia Maag, die Sportlehrerin der Meringer Mannschaft, ist sich sicher: „Mit unserer Anja Ziehr hätten wir es ins Landesfinale geschafft.“ Aber bei diesem Event zählen auch die Erlebnisse und nicht nur die Ergebnisse.

Die Verantwortlichen sind zufrieden

„Wir haben heute hervorragende Spiele gesehen, die fair abgelaufen und ohne Verletzungen abgelaufen sind – und es war spannend bis zum Schluss“, freute sich Anja Gerstner-Liss, Fachberaterin Sport und Geschäftsführerin des Arbeitskreises Schule und Verein. „Doch heute gab es einen eindeutigen Sieger: die Mädchen der Christoph-Probst Realschule Neu-Ulm mit drei Punkten Vorsprung. Sie haben sich damit für das Landesfinale im Mädchen-Fußball qualifiziert“, so Gerstner-Iss weiter.

Die Organisatoren des Bezirksentscheides - Sportfachberater Werner Chlum und der Obmann für Mädchen-Fußball Marco Bichlmaier – freuten sich, dass auch der Bezirksentscheid in Mering ausgetragen werden konnte. Als Schiedsrichter unterstützten wieder Alfons Kreppold, der ehemalige Rektor der Volksschule Kühbach, und der Aichacher Max Stein das Turnier.

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