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Telefonaktion in Friedberg

13.03.2012

Männer gelten als Muffel, was die Vorsorge angeht

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Unter dem Motto "Wer seinen Partner liebt, schickt ihn zur Darmkrebsvorsorge" beteiligen sich Vitali und Natalia Klitschko an der Werbekampagne zum Darmkrebsmonat. 
Bild: Hannes Magerstaedt für die Felix Burda-Stiftung

Ein Expertenteam des Darmzentrums Friedberg-Augsburg ermuntert am Telefon zur Untersuchung

Von Andreas Schmidt

Vitali Klitschko gilt als starker Mann. Stärke beweist der Boxer auch, indem er als eine Gallionsfigur im alljährlich von der Felix-Burda-Stifung ausgerufenen Darmkrebsmonat März seinen Mann steht. Auch andere weniger schlagkräftige Männer will das Darmzentrum Friedberg-Augsburg – ein Zusammenschluss des Krankenhauses Friedberg (Kliniken an der Paar) mit niedergelassenen Ärzten und anderen Experten in Region – zur Vorsorge ermutigen. Denn Männer gelten als Vorsorgemuffel.

Oft werden sie von ihren Frauen dazu ermuntert, sich untersuchen zu lassen. Dies erlebt auch Darmzentrums-Koordinator und Chefarzt der Inneren Medizin am Krankenhaus Friedberg, Dr. Albert Bauer. Des Öfteren bekommt er zu hören: "Meine Frau hat keine Ruh gegeben." Dazu passt das diesjährige Motto des Darmkrebsmonats: "Aus Liebe zur Vorsorge." In Friedberg gibt es außerdem einen "Heißen Draht zur Vorsorge". Eine große Expertenrunde wartet am Mittwoch, 21. März, von 14 bis 16 Uhr, auf möglichst viele Anrufe. Erreichbar sind die Experten dann unter den Telefon-Nummern 08 21/60 04-131 fortlaufend bis -137. Ziel der Telefonaktion ist es, zu vermitteln, dass es sich lohnt vorzusorgen.

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Darüber, warum Männer besondere Berührungsängste mit diesem Thema haben, grübelten im Vorfeld der Aktion der internistische Chefarzt Albert Bauer und der chirurgische Oberarzt Dr. Martin Hillmers nach. "Vielleicht sind Männer bei der Vorsorge einerseits ängstlicher, andererseits risikofreudiger", vermutet Hillmers. Sein Kollege Bauer meint, dass viele Männer glauben, sie würden eine Erkrankung schon rechtzeitig bemerken. "Beim Darmkrebs kann dies ein fataler Fehler sein", sagt der Chefarzt. Denn je frühzeitiger entdeckt, umso größer seien die Heilungschancen.

Dazu mehr in der Mittwochausgabe der Friedberger Allgemeinen.

Mehr Infos zum Thema Darmkrebsvorsorge hier

Making-of-Video der Werbekampagne der Felix-Burda-Stiftung zum Darmkrebsmonat März 2012 hier

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