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Marode Sportanlage: Mering muss aus den Fehlern lernen

Kommentar Von Eva Weizenegger
26.10.2020

Plus In der Marktgemeinde fehlt es überall an Geld. Um die Sportanlage zu sanieren und das Sportheim bauen zu können, braucht es mehr als nur Fördergelder.

Endlich scheint bei der maroden Sportanlage in Mering Bewegung in die Sache zu kommen. Die Marktgemeinderäte stimmten in ihrer jüngsten Sitzung dafür, dass das Projekt und auch das Sportheim des Meringer Sportvereins in ein spezielles Bundesförderprogramm aufgenommen werden. Damit könnte die klamme Kasse der Kommune entlastet werden. Denn Ausgaben in Millionenhöhe sind für Mering nicht mehr zu stemmen.

Wer nun aber an eine schnelle Umsetzung glaubt, der irrt. Die Sportler brauchen Geduld. Denn zunächst muss entschieden werden, ob die zwei Bauvorhaben überhaupt für das Förderprogramm infrage kommen.

Landratsamt bescheinigt Mering die Finanznot

Für die Sportanlage sieht es nicht ganz schlecht aus, denn das Landratsamt hat der Marktgemeinde bereits bescheinigt, dass sie zu den finanzschwachen Kommunen gehört. Sowohl bei der Sportanlage als auch bei der ehemaligen Sportgaststätte hat man jahrelang den Bauunterhalt schleifen lassen.

Sollte eine Sanierung beziehungsweise ein Neubau nun doch endlich Realität werden, müssen sich die Verantwortlichen bei der Marktgemeinde künftig für einen konstanten Erhalt einsetzen. Man kann sich nämlich auch kaputt sparen.

Lesen Sie dazu auch: Mering hofft auf hohe Förderung für Schulsportanlage und SVM-Heim

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