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Mehr Eigenleistung für die Meringer Hundewiese gefordert

Mehr Eigenleistung für die Meringer Hundewiese gefordert
Kommentar Von Eva Weizenegger
16.09.2020

Plus Das Meringer Tierparlament beantragte eine umzäunte Hundewiese für Mering. Finanziert werden soll diese Idee durch die Hundesteuer. Aber kann das funktionieren?

In Mering gibt es zurzeit, so die Informationen des Kämmerers Martin Lehner, etwa 600 Hunde. Für diese wünscht sich das Meringer Tierparlament eine eingezäunte Hundewiese, auf der sich die Vierbeiner ohne Leine frei bewegen können. Prinzipiell ist das eine gute Idee. Dass der Verein dieses Vorhaben aber nicht selbst angeht, sich ein geeignetes Grundstück sucht und mit ehrenamtlichen Helfern diese Hundewiese realisieren will, stößt nicht nur den Marktgemeinderäten sauer auf.

Meringer Vereine leisten viel in Eigenregie

Viele Vereine engagieren sich seit Jahren im Ort, sie bauen in Eigenleistung und mit hohem finanziellen Aufwand ein Trachten- oder Schützenheim, sie leisten viele Stunden Arbeit in der Meringer Tafel oder dem Kleiderladen, sie verkaufen Steckerlfisch, wenn andere es sich im Biergarten gut gehen lassen, und finanzieren so die Miete für ihr Vereinsheim oder die Faschingskostüme. Die Liste könnte noch um einiges verlängert werden.

Das Meringer Tierparlament hilft sicher vielen notleidenden Tieren und setzt sich für den Tierschutz ein, aber beim Thema Hundewiese ganz auf die öffentliche Hand zu setzen ist der falsche Weg. Noch gibt es aber Chancen für die Idee, denn die Marktgemeinde hat signalisiert, dass sie mit Leistungen aus dem Bauhof und einem Zuschuss diese unterstützen würde.

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