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12.06.2016

Mehr Platz für Kissings Kinder

Wie ein Leuchtturm soll der Kindergartenanbau der Johanni-Piraten nach den Zeichnungen von Architekt Gerhard Mach aussehen.
Bild: Gerhard Mach

Das Dach der Paartalhalle soll zügig saniert werden, die Feuerwehr bekommt neue Tore für ihr Gerätehaus

die Gemeinde wächst und wächst. Dies hat zur Folge, dass auch das Kinderbetreuungsangebot erneut ausgeweitet werden muss. So stellte der ortsansässige Architekt Gerhard Mach in der jüngsten Bau- und Werkausschuss-Sitzung gleich zwei diesbezügliche Bauvorhaben vor. Zum Einen handelt es sich dabei um den Anbau von Regelgruppen an die Kinderkrippe Johanni-Piraten, zum Anderen um den Neubau eines Gebäudes für die Ganztages-Betreuung.

„Wir wollten das Thema Schiff bei den Johanni-Piraten weiter ausbauen. Deshalb hatten wir die Idee, den Anbau in Form eines Leuchtturmes zu gestalten“, erläutert Gerhard Mach sein architektonisches Konzept. Beide Gebäude werden mit einem Flachdach ausgestattet, das auch eine spätere Montage einer Fotovoltaik-Anlage zulässt.

Im neuen Gebäude für die Ganztages-Betreuung der Kissinger Grund- und Mittelschüler in der Nähe der Bahnhofstraße wird ein Hebelift eingebaut, um einen barrierefreien Zugang ins Obergeschoss zu gewährleisten. Architekt Mach und Bürgermeister Wolf hatten den Einbau eines wesentlich kostengünstigeren Treppenlifts favorisiert, mussten sich aber dem Veto des Behindertenbeauftragten des Landkreises Aichach-Friedberg beugen.

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Paartalhalle Nach der Zusage der Förderung der energetischen Sanierung der Paartalhalle in Höhe von 461000 Euro durch die Regierung von Schwaben will die Gemeinde die Vergabe der Bauarbeiten rasch vorantreiben. Die Bauausschuss-Mitglieder waren sich einig, dem Gesamtgemeinderat zu empfehlen, den Bauauftrag an das Kissinger Architekturbüro Wossnig zu vergeben, das bereits für die Voruntersuchung verantwortlich zeichnete.

Einigkeit herrschte auch darüber, im Gemeinderat noch einmal prinzipiell zu beraten, ob es wirklich sinnvoll sei, wie derzeit geplant und bei der Förderung beantragt, zunächst nur ein Drittel des Daches zu sanieren. Eine scheibchenweise Vorgehensweise würde nämlich automatisch Mehrkosten bei den Gesamtinvestitionen nach sich ziehen, da einige Arbeiten wie die Verlegung von Anschlüssen jedes Mal neu getätigt und bezahlt werden müssten. Die Kosten für das gesamte Dach werden auf 1028000 Euro geschätzt.

Feuerwehrgerätehaus Auch die Feuerwehr darf sich über einen positiven Bescheid freuen, denn der Austausch der vier Tore am Feuerwehrgerätehaus ist jetzt beschlossene Sache. Kürzlich war es sogar zu einer Gefährdung der Feuerwehrleute durch herabfallende Teile gekommen, sodass hier dringender Handlungsbedarf bestand. Die Angebotssumme beläuft sich auf rund 47000 Euro.

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