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Protest in Kissing

22.10.2015

Menschenkette – breit wie die Osttangente

Mit Unterstützung von Landwirten leistet das Aktionsbündnis Widerstand. Davon zeugen vier große Plakatwände an der B2, an der AIC 25 und hier zu sehen an der Staatsstraße nach Königsbrunn.
Bild: Foto: W.v.Thienen

Das Aktionsbündnis leistet weiter Widerstand gegen das Straßengroßprojekt. Die publikumsträchtige Versammlung am Samstag bildet dabei nur den Auftakt.

Das „Aktionsbündnis keine Osttangente“ (AKO) bildet am Samstag, 24. Oktober eine Menschenkette bei der Kissinger Heide, um deutlich zu machen, auf welcher Breite die Osttangente, die Landschaft durchschneiden würde. Es soll der Auftakt zu einer Reihe weiterer Aktionen seinen, mit denen die Straßenbaugegner noch einmal für ihren Standpunkt trommeln, ehe in Berlin die Entscheidung über den Bundesverkehrswegeplan fällt.

Eigentlich sollte der Entwurf dafür bereits im Oktober stehen. Nach Informationen des Aktionsbündnisses, verzögert sich dies voraussichtlich bis Jahresende. Die Zeit möchte das Aktionsbündnis nutzen, um noch einmal auf seine Argumente gegen die große Augsburger Osttangente aufmerksam zu machen.

Auftakt der neuen Aktionen ist die Menschenkette am kommenden Samstag. Das Bündnis ruft alle interessierten Bürger dazu auf, sich mit Schildern, Fahnen und dergleichen an der Menschenkette zu beteiligen. Der Treffpunkt ist um 14 Uhr unterhalb der Brücke zum Weit-mannsee in Kissing an der Lechauenstraße. Das Ende der Veranstaltung ist für 16 Uhr vorgesehen.

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„Wir wollen so noch einmal die Dimensionen deutlich machen“, erklärt Wolfhard von Thienen, Sprecher des Aktionsbündnisses. Rund 75 bis 80 Meter breit würde die vierspurige Osttangente an Kissing vorbeiführen und diese Distanz muss auch die Menschenkette überbrücken. „Die nötigen Leute dafür haben wir auf alle Fälle zusammen“, versichert von Thienen. Trotzdem hoffen die Organisatoren auf guten Zulauf. Sie wollen sich in der Nähe der Bahngruben positionieren. „Wir sind auf alle Fälle von der Lechauenbrücke aus zu sehen“, verspricht. er.

Unterstützung erhalten die Straßenbaugegner auch von Seiten der Landwirte. So konnte das Bündnis an vier Stellen entlang der Bundesstraße 2, der Staatsstraße AIC 25 und an der Lechstraße nach Königsbrunn große Plakate aufstellen. Die Landwirte haben dafür die Wagen und die Grundstücke zur Verfügung gestellt. Und das ist erst der Anfang. „Wir wollen an den Stellen, wo es möglich ist Info-Schilder anbringen und mit Pflöcken markieren, wo die Osttangente verlaufen würde“, sagt von Thienen. Als erstes habe er dafür bei der Gemeinde Kissing angefragt. „Bürgermeister Manfred Wolf hat das auf Gemeindegrund leider kategorisch abgelehnt“, bedauert er. Geplant ist außerdem eine größere Kabarettveranstaltung Anfang November in der Kissinger Paartalhalle.

Anfahrt Die Organisatoren bitten darum, die Autos auf den offiziellen Parkplätzen beispielsweise am Weitmannsee abzustellen und nicht auf den Feldern zu parken.

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