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20.08.2015

Mering-Hain in Israel gegründet

In Anwesenheit des Berliner Hauptdelegierten des Jüdischen Nationalfonds KKL, Dr. Schaul Chorev (links), gründeten zweiter Bürgermeister Florian Mayer (Mitte) und Günter Wurm aus Unterbergen (rechts) in München einen Mering-Hain, der in der Nähe der israelischen Stadt Karmi’el liegt.
Bild: Heike Scherer

Zweiter Bürgermeister Florian Mayer pflanzte den ersten Baum und sucht jetzt weitere Spender

Vor einem halben Jahr beschloss der Markgemeinderat, eine Freundschaft mit der israelischen Stadt Karmi’el ins Leben zu rufen. Inzwischen war eine fünfköpfige Meringer Delegation in Israel und hat die Fundamente für die Jugendbegegnungen zwischen den beiden Gemeinden gelegt. Ein sicht-bares Zeichen der neuen Freundschaft ist ein „Mering-Hain“ im Wald deutscher Länder nahe bei Karmi’el, in dem der zweite Bürgermeister Florian Mayer bereits den ersten Baum pflanzte. Er sucht jetzt weitere Baumspender, denn erst mit 555 gepflanzten Bäumen ist der Wald vollständig und kann vor Ort zeremoniell eingeweiht werden.

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Am ersten öffentlichen Israeltag, den Mering am 10. Mai feierte, sprach Katja Tsafrir vom Jüdischen Nationalfonds Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL) die Idee an, in Israel Bäume zu spenden. Landrat Klaus Metzger kaufte schon an diesem Tag einen Baum, erfuhr zweiter Bürgermeister Florian Mayer und dachte sich: „Wenn wir schon eine Städtefreundschaft anvisieren, wäre es etwas ganz Besonderes, einen eigenen Hain in Israel aufzubauen. Eine Freundschaft muss Wurzeln schlagen und wachsen, genauso wie dieser junge Wald“. Deshalb verabredete er sich mit Günter Wurm aus Unterbergen, der die neue Städtefreundschaft angeregt und auch den Israeltag organisiert hatte, und gründete in München in Anwesenheit des Berliner Hauptdelegierten des JNF-KKL für Deutschland, Dr. Schaul Chorev, einen „Mering- Hain“. Den ersten Baum zu einem Preis von 18 Euro kaufte er aus privaten Mitteln auch gleich und bekam dafür eine Urkunde mit folgen-dem Text: „Dem Markt Mering zu Ehren wird im Wald der deutschen Länder in Israel der erste Baum des Mering Hains durch Bürgermeister Florian A. Mayer gepflanzt.“

Als der Vorsitzende der deutsch-israelischen Gesellschaft (DIG) in Augsburg, Dr. Dieter Münker, von der Gründung des Mering-Hains bei einem Telefonat mit Günter Wurm – ebenfalls seit einem Jahr DIG-Mitglied – erfuhr, äußerte er gleich seine Begeisterung, dass Mering und Karmi’el durch diesen Wald eine Verbindung herstellen.

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Erst beim Erreichen von 555 Bäumen ist der Wald voll bepflanzt, aus diesem Grund bittet Florian Mayer darum, dass Meringer Bürger und Geschäftsleute weitere Bäume spenden, welche die neue Freundschaft dokumentieren und einen Beitrag zur Aufforstung in Israel leisten können. Schließlich liegen in Israel die Wurzeln unseres Christentums, betont Mayer. Es ist zum Beispiel möglich, zu besonderen Anlässen, wie Hochzeit, Goldener Hochzeit, Geburtstag oder dem Tod eines nahen Angehörigen einen Baum zu spenden. Zur Erinnerung an ihre Mutter, die zwei Tage vor dem Israelfest verstarb, ließ Annemarie Wurm einen Granatapfelbaum in Israel pflanzen und stellte die Urkunde über diese Spende in ihrem Wohnzimmer auf. Eine Spende ist auf der Internetseite des Jüdischen Nationalfonds www.jnf-kkl.de über „Spenden – Baumspenden“ unter „Wald der deutschen Länder, Bayern, 12812255 Mering-Hain“ möglich oder durch eine klassische Überweisung mit dem Verwendungszweck „Mering Hain“ an Jüdischer Nationalfonds, IBAN DE18500333001005007080, BIC SCFBDE33, Santander Bank. Jeder Spender erhält eine Urkunde mit Wunschtext.

Er hofft auf eine große Spendenbereitschaft

„Ich werde mit nach Israel reisen, wenn der Mering-Hain voll bepflanzt ist und eingeweiht werden kann“, verspricht Florian Mayer und hofft auf eine große Spendenbereitschaft unter den Meringer Bürgern und Geschäftsleuten. Für Rückfragen stehen Günter Wurm und Florian Mayer unter ihren E-Mail-Adressen florian.a.mayer@gmx.net oder gwurm@gmx.de zur Verfügung.

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