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Mering
06.11.2018

Klassische Oper modern inszeniert

Hänsel und Gretel allein im Wald: Doch am Ende wird alles gut in Engelbert Humperdinks Oper, die jetzt im Meringer Papiertheater zu sehen ist.
Foto: Christine Hornischer

Humperdincks „Hänsel und Gretel“ erntet für verfeinerte Technik großen Applaus.

Zeitlos – dieses Wort fällt einem nach diesem Abend im Opernhaus Multum in Parvo ein. Weil hier alles so war, wie es sein soll: Das Lebkuchenhaus war da, die böse Hexe, der Bretterkäfig, der dunkle deutsche Wald und das herzige Heim von Hänsel und Gretel in der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck. Die Intendanten Christine Schenk und Benno Mitschka hatten bereits vor Beginn der Aufführung dafür gesorgt, dass der Musiklehrer und Dirigent Robert Wieland und Sohn Maximilian die Gästeschar mit dem „Abendsegen“ begrüßten und so auf Humperdinck einstimmten. „Ich weiß nicht, ob man eine Wiederaufnahme Premiere nennen kann“, gestand Christine Schenk bei ihren einleitenden Worten. „Aber wir nennen es absichtlich so, da so vieles neu ist.“ Damit spielte sie auf die „große Bühne“ und die komplexe Technik an. Die auf 80 Minuten gekürzte Aufnahme von Artur Rother mit Erna Berger als Gretel und die liebevoll bemalten und beleuchteten Figuren taten das Übrige, um diese Premiere zu erinnerungswürdig zu machen.

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