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Mering: Unschöner Abgang des Bürgermeisters

Mering: Unschöner Abgang des Bürgermeisters
Kommentar Von Gönül Frey
24.03.2020

Plus Merings scheidender Bürgermeister Hans-Dieter Kandler macht bei den Haushaltsberatungen ein schlechte Figur. Dabei führt er nicht nur seine Gemeinderäte vor.

Eine schlechte Figur macht Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler bei den aktuellen Haushaltsberatungen. Sein Kämmerer präsentiert ein Zahlenwerk, das nicht genehmigungsfähig ist. Dazu wird geklagt über gesunkene Schlüsselzuweisungen und eine höhere Kreisumlage.

Diese bemessen sich nach der Finanzkraft der Kommune zum Stand vor zwei Jahren und sind damit zumindest in der ungefähren Größenordnung planbar. Sogar die Erhöhung des Hebesatzes bei der Kreisumlage war bei der Entwicklung der Kliniken nicht völlig unerwartet. Von den Kosten für die anstehenden Projekte ganz zu schweigen: Die sind nämlich alle im Gemeinderat beschlossen worden.

Verwaltung und Bürgermeister müssten in Mering Prioritäten setzen

Sicher kann man sich nicht alles sofort leisten. Es wäre jedoch Aufgabe der Verwaltung und des Bürgermeisters, hier Prioritäten zu setzen und unter Einbeziehung der Fraktionen einen finanzierbaren Weg für Mering aufzuzeigen. Stattdessen hat er den Haushalt verwendet, um seine Gemeinderäte kurz vor der Kommunalwahl öffentlich vorzuführen. Damit blamiert er sich selbst jedoch am allermeisten und bereitet sich nach 24 Jahren im Amt einen unschönen Abgang.

Lesen Sie dazu den Artikel: Haushalt: Auf was soll Mering verzichten?

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