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Landesliga Südwest

12.08.2018

Mering kommt nicht vom Fleck

Enttäuschte Gesichter bei den Meringer Akteuren Daniel Zweckbronner (links) und Julius Drevs. Gegen Cosmos Aystetten reichte es bei aller Überlegenheit nur zu einem mageren torlosen Unentschieden.
Bild: Michael Hochgemuth

Der MSV zeigt Einsatz und Willen, beherrscht die Partie gegen Cosmos Aystetten und muss sich doch mit einem torlosen Unentschieden begnügen.

Schade. Wieder wurde der Einsatzwillen der Meringer Fußballer nicht belohnt. Am Ende einer überlegen geführten Partie gegen Cosmos Aystetten stand so nur ein mageres torloses Unentschieden, das dem MSV in seiner angespannten Lage nicht viel weiterhilft.

Auch Trainer Gerhard Kitzler war mit dem Ergebnis nicht zufrieden: „Vielleicht fehlt gerade das nötige Glück. Wir hatten viele Chancen und haben einen hohen Aufwand betrieben, aber wenn man kein Tor macht, tja, dann kann man ein Spiel nicht gewinnen. Und am Ende – als Manuel Utz an der Seitenlinie behandelt werden musste – mussten wir froh sein, dass wir nicht noch das Gegentor kriegen.“

Bei bestem Fußballwetter begann die MSV-Elf um Spielführer Maximilian Lutz konzentriert. Von Anfang an kontrollierte Mering das Spielgeschehen aus einer stabilen Abwehr heraus und machte viel Druck. Doch allem Anrennen zum Trotz blieb den Meringern der ersehnte Treffer verwehrt. Wie schon beim Pokalspiel in Ichenhausen war der Wille zu spüren, als Sieger vom Platz zu gehen. Der Einsatz passte, Mering hatte deutlich mehr Spielanteile, aber der letzte Pass kam nicht oder es fehlte das letzte Quäntchen Glück. Ob bei einem Freistoß aus 20 Metern von Fatih Cosar, der in der 27. Minute den Ball an die Latte setzte, oder bei Lukas Krebold, dessen Schuss von Valentin Coca im Aystetter Kasten abgewehrt wurde – und auch der Nachschuss von Andreas Ludwig fand den Weg ins Tor nicht. Auch ein abgefälschter Schuss von Maximilian Lutz in der 38. Minute wurde vom Aystetter Schlussmann unschädlich gemacht. Bis zur Pause tauchten die Gäste aus Aystetten nur einmal vor dem Meringer Tor, das Adrian Wolf nach seiner Gehirnerschütterung wieder hütete, auf.

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Nach dem Wechsel machten die Meringer da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Druck, Pressing, Konzentration und sicheres Aufbauspiel mit einem Ballbesitz von gefühlt 70 Prozent. Und nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hätte Andreas Ludwig das 1:0 auf dem Schlappen gehabt. Der wurde in der 47. Minute gut in Szene gesetzt, ging allein aufs Tor zu, doch seinen Flachschuss ins rechte Eck wehrte Aystettens Keeper ab. Und so sahen die Zuschauer eine mit Chancen gespickte Partie, bei der fast jeder Meringer Spieler einmal zum Abschluss kam, aber unter dem Strich keiner für den sehnlichst erhofften Erfolgsjubel sorgen konnte.

Am Ende blieb es beim torlosen Unentschieden, auch wenn Mering, je näher das Spielende nahte, immer offener wurde, alles versuchte und dadurch immer empfindlicher für Konter der Gäste wurde. Dafür hatten die Meringer jedoch Adrian Wolf im Kasten, der, wenn geprüft und erfordert, bis zum Abpfiff dann auch noch ein paar mal seine Klasse als Schlussmann unter Beweis stellen konnte.

Mering Wolf, Krebold, Lutz, Cosar (81. Obermeyer), Gärtner, Ludwig (66. Ersoy), Drevs, Kristen (59. Utz), Zweckbronner, Kusterer, Kerber – Tore Fehlanzeige – Zuschauer 200 – Schiedsrichter Fabian Härle (Germaringen)

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