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22.05.2015

Mering lässt sich Kosten ersetzen

Abwasserverband: Gremium beschließt den Haushalt

Für Arbeiten, die im Meringer Rathaus anfallen, die dem Abwasserzweckverband Obere Paar (AWOP) dienen, lässt sich die Marktgemeinde den Aufwand ersetzen. Alle fünf Jahre wird dieser Verwaltungskostenersatz neu berechnet. Alle beteiligten Stellen schätzen ihren zeitlichen Aufwand ab, dazu kommen Sachkostenanteile und Rathaus-Miete. Die Änderungen sind gering: Lag die bisherige Summe bei 9733 Euro, so steigt sie jetzt auf 10515 Euro. Das entspricht in etwa den tariflichen Steigerungen der Personalkosten.

In die Verbandsversammlung entsenden die Kommunen Kissing, Merching, Mering, Schmiechen und Steindorf jeweils ihre Vertreter. Innerhalb weniger Minuten war dabei die Tagesordnung abgearbeitet, alle Beschlüsse erfolgten einstimmig. Die neue Zweckvereinbarung zwischen dem Abwasserzweckverband und der Verwaltungsgemeinschaft Mering, die bis Ende des Jahres 2019 gültig ist, wurde genauso in Kraft gesetzt wie die neuen Stundensätze für das Marktbauamt für Arbeiten, die für den AWOP dienen.

Der Abwasserzweckverband sorgt für einen finanziellen Ausgleich dessen, was in der Kanalisation nach Gersthofen zur Kläranlage fließt. Die Abwasserreinigung kostet den AWOP Jahr für Jahr rund 910000 Euro, die wiederum nach einem bestimmten Schlüssel (Einwohnerwert) auf die Orte zu verteilen sind. Damit muss ein Haushalt vorgelegt und verabschiedet, müssen Umlagezahlen für die beteiligten Kommunen festgelegt und eine Jahresrechnung vorlegt werden.

Die Umlage trifft Kissing in einer Höhe von knapp 470000 Euro, Merching mit knapp 150000, Mering mit 630000, Schmiechen mit rund 53000 und Steindorf mit 42400 Euro.

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