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Mering nimmt die Kinder aus der Gabelsbergerstraße ernst

Kommentar Von Eva Weizenegger
20.01.2021

Plus In Mering setzen sich Kinder für eine Spielstraße ein. Das funktioniert zwar nicht so, wie sie wollen, dennoch können sie auf eine Lösung hoffen.

Gebt den Kindern das Kommando, so lautete die Textzeile eines Lieds von Herbert Grönemeyer aus den 1980er-Jahren. In Mering scheint man das gehört zu haben und nimmt die Anliegen der jüngsten Bürger ernst. Das erlebten jedenfalls die Kinder aus der Gabelsbergerstraße. Sie hatten Bürgermeister Florian Mayer darum gebeten, aus dieser Straße eine Spielstraße zu machen. Dafür hatten sie auch Unterschriften gesammelt. Anstatt von vorneherein zu sagen, dass das rechtlich schwer umzusetzen sei, hielt Mayer sein Wort und verständigte Polizei und Verkehrsbehörde.

Gabelsbergerstraße: Polizei und Verkehrsbehörde kommen nach Mering

Zwei Polizisten, ein Verwaltungsmitarbeiter und der Bürgermeister wurden zusammen mit den Kindern zum Ortstermin eingeladen. Leider wird es schwer, die Straße zu verändern, aber dennoch blitzen die Kinder nicht vollkommen ab. Statt sich nur auf die rechtlichen Hindernisse zu berufen, sucht Mayer nun nach einer unbürokratischen Lösung und will wenigstens erreichen, dass die Kinder auf einem unbebauten Grundstück spielen dürfen. So erleben Kinder, wie Politik funktioniert und dass es sich lohnt, für seine Anliegen einzusetzen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Kinder in Mering wollen, dass die Gabelsbergerstraße zur Spielstraße wird

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