Newsticker

Länder wollen Teil-Lockdown bis kurz vor Weihnachten verlängern
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Mering punktet mit bezahlbarem Wohnraum

Neubürgeremfpang in Mering

19.02.2018

Mering punktet mit bezahlbarem Wohnraum

Sabine und Benjamin Schischka zogen mit ihren Kindern Emma (drei Jahre) und Elena (sieben Monate) und Mutter Margret Vogel von Puchheim beziehungsweise Germering im Sommer 2017 nach Mering.
3 Bilder
Sabine und Benjamin Schischka zogen mit ihren Kindern Emma (drei Jahre) und Elena (sieben Monate) und Mutter Margret Vogel von Puchheim beziehungsweise Germering im Sommer 2017 nach Mering.
Bild: Heike Scherer

Auch die gute Kinderbetreuung und die Anbindung nach München überzeugen – 758 Menschen zogen 2017 in die Marktgemeinde.

Als drittgrößte Gemeinde im Landkreis Aichach-Friedberg ist Mering ein beliebter Zuzugsort und bemüht sich seit über 20 Jahren, die nötige Infrastruktur bereitzustellen. Im Jahr 2017 zogen nach Auskunft des Abteilungsleiters „Bürger und Service“ Bernhard Bordon 758 Menschen in die Marktgemeinde. Es waren vor allem junge Familien mit Kindern, aber auch Einzelpersonen oder Rentner, die sich für ein Leben in Mering entschieden. Sie alle waren zum Neubürgerempfang der Gemeinde eingeladen.

Nach dem Sektempfang und der Ansprache des Bürgermeisters standen Gemeindeangestellte und Marktgemeinderäte sowie Vertreter beider Banken für Fragen zur Verfügung. Sabine Schischka und ihr Mann Benjamin zogen mit den Kindern Emma (drei Jahre) und Elena (sieben Monate) im Juni von Puchheim in ein älteres Reihenhaus in Mering ein. Auch Mutter Margret Vogel entschied sich, die Gemeinde Germering zu verlassen und mit der jungen Familie nach Mering zu gehen. „Unsere Wohnung war nach der Geburt unserer zweiten Tochter zu klein. Im näheren Umkreis konnten wir aber keine bezahlbare Wohnung finden“, erklärte Sabine Schischka, die im Homeoffice als Community-Managerin arbeitet. Die Anbindung nach München sei sehr gut, fügte ihr Mann hinzu. Täglich fährt er mit der Regionalbahn schon um 6 Uhr los, um seine Tätigkeit als Content-Manager beim IDG Verlag in München-Schwabing auszuüben.

Die 26-jährige Isabella Klinger zog im März 2017 aus Germering in die Marktgemeinde. „Mir gefielen die Umgebung und die neue Wohnung hier gleich sehr gut. Außerdem habe ich hier zusätzliche 20 Quadratmeter zum selben Preis“, verriet sie noch. Außer dem Marktsonntag besuchte sie bereits den Christkindlmarkt und den Faschingsumzug und ist Mitglied bei einem Meringer Fitnessstudio. Ihre Freunde aus München, wo sie als Erzieherin in einer Kinderkrippe arbeitet, besuchten sie bereits in Mering.

Bevor sie sich für die Marktgemeinde entschieden, beschäftigten sich Sofie Dorn aus München und ihr Lebensgefährte Charly Weber aus Mammendorf mit der Geschichte des Ortes. Viele Einzelheiten erfuhr Weber aber auch durch einen früheren Meringer Arbeitskollegen. Das Paar genoss vor allem die musikalische Umrahmung des Neubürgerempfangs, die Peter Papritz am E-Piano übernahm. Er spielte nicht nur Jazz-Improvisationen, sondern auch beliebte Melodien wie die „Ballade Pour Adeline“.

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler begrüßte die Neubürger in der Bücherei. „Als Zuzugsgemeinde ist Mering seit über 20 Jahren bemüht, die nötige Infrastruktur zu stellen“, berichtete er. Nicht jede Gemeinde verfüge über mehr als 200 Hortplätze oder plane sogar zwei neue Gebäude für Horte mit mindestens 200 weiteren Plätzen. Mering bezahle jährlich drei Millionen Euro für Kinder- und Jugendbetreuung, wofür weitere Einnahmequellen wie das neue Gewerbegebiet dringend nötig seien, ergänzte er. „Mit 100 Vereinen und vielen Veranstaltungen während des Jahres haben Sie mit Mering eine gute Wahl getroffen“, sagte Kandler.

Er empfahl, ab 22. Februar die Meringer Spieletage mit 1000 verschiedenen Brettspielen oder das Starkbierfest am 3. März zu besuchen. Auch die Vision 2025 mit einem Zentrum für Veranstaltungen, in dem er auch das Rathaus untergebracht sehen wolle, sprach er an. „In Mering ist immer etwas los“, versicherte er den Gästen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren