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Mering punktet mit dem Waldkindergarten

Kommentar Von Eva Weizenegger
21.10.2020

Mering scheint nun die letzte Hürde für den Waldkindergarten zu nehmen. Diese Entwicklung ist für die Marktgemeinde ein Erfolg.

Mering geht bei der Kinderbetreuung nun neue Wege. War vor einigen Jahren ein Waldkindergarten noch eher etwas exotisch und wurde nur in wenigen Gemeinden auf Initiative einiger engagierter Eltern ins Leben gerufen, so gilt diese pädagogische Betreuung mittlerweile als weit verbreitet. Kaum eine Kommune, die nicht über einen Waldkindergarten nachdenkt oder ihn sogar schon verwirklicht hat. Doch oftmals ist es die Not und weniger die Überzeugung vom pädagogischen Konzept, die die Gemeinden zu dieser Form der Kinderbetreuung zwingt. Ein Waldkindergarten ist, sofern man das passende Grundstück hat, schneller zu realisieren als ein aufwendiger Kindergartenneubau. Diese Einstellung ist aber zu kurz gedacht.

Neuer Waldkindergarten für Mering

Vielmehr sollten auch die Vorteile und guten Ansätze dieser Frühpädagogik ins Rampenlicht gerückt werden. Aus der Idee, die in Skandinavien entstand, hat sich mittlerweile eine anerkannte Betreuungsalternative zum herkömmlichen Kindergarten etabliert. Die Kinder verbringen die meiste Zeit in freier Natur. Dort erwerben sie Fähigkeiten im motorischen aber auch kognitiven Bereich. Kinder, die einen Waldkindergarten besucht haben, sind auf schulische Anforderungen nicht weniger gut vorbereitet als Kinder, die im Regelkindergarten waren. Jetzt ist auch Mering kein weißer Fleck mehr in Sachen Waldkindergartenpädagogik und das ist für eine Kommune mit 15.000 Einwohnern auch gut so.

Lesen Sie dazu auch: Meringer Waldkindergarten kann nun doch realisiert werden

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