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Landesliga Südwest

07.09.2018

Mering steht vor einem „Endspiel“

Manuel Utz (links) dürfte seine Verletzung auskuriert haben und dem SV Mering am Sonntag gegen den SC Oberweikertshofen wieder zur Verfügung stehen. In diesem „Kellerduell“ steht der MSV gewaltig unter Zugzwang, ein Sieg ist fast Pflicht.
Bild: Michael Hochgemuth

Gegen Schlusslicht  Oberweikertshofen zählt für den MSV nur ein Sieg. Personell sieht es wieder besser aus. Für Trainer Christian Cappek ist vieles Kopfsache

Ein enorm wichtiges Spiel, ja fast schon so etwas wie ein Endspiel steht dem SV Mering am Sonntag um 15 Uhr bevor: Denn der MSV als Tabellendrittletzter trifft auf das Schlusslicht SC Oberweikertshofen und für den Verlierer dieser Partie dürften wirklich schwierige Zeiten anbrechen. Vieles werde auch von der mentalen Stärke der Teams abhängen, vermutet Trainer Christian Cappek. „Da wird einiges Kopfsache sein“, meinte der ehemalige Profi im Vorfeld.

„Wer die Tabelle lesen kann, der weiß, dass es ein Endspiel ist – da brauchen wir uns nichts vormachen“, so Cappek. Bislang hat der SV Mering in dieser Saison zu Hause noch nicht gewonnen – einen günstigeren Zeitpunkt für den ersten Heimsieg als den Sonntagnachmittag könnte es kaum geben. „Wir sind zu Hause noch ohne Dreier und das muss sich ändern“, fordert Cappek.

Zumindest personell sieht es wieder besser aus: Stefan Wiedemann ist wieder da und auch Maximilian Lutz kehrt aus dem Urlaub zurück. Manuel Utz ist ebenfalls wieder fit und auch Markus Gärtner, der in Olching angeschlagen ausgewechselt werden musste, dürfte einsatzbereit sein. Fehlen werden indes noch Andreas Rucht und Markus Nix. Doch damit sind die Meringer Probleme ja noch nicht gelöst. „Wer aus dem Urlaub oder einer Verletzung zurückkommt, der braucht in etwa so lang, wie er weg war, um wieder richtig fit zu werden – das ist so eine alte Faustregel“, erklärte Gerhard Kitzler. Auch der wird erst am Sonntag pünktlich zum Spiel aus einem Kurzurlaub zurückkehren.

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In jedem Fall aber wird sich in der Aufstellung des MSV im Vergleich zur Vorwoche etwas ändern, das jedenfalls hat Christian Cappek angekündigt. „Wir brauchen jetzt Typen auf dem Platz, die dem Druck standhalten können“, meinte er.

Mit Mering und Oberweikertshofen treffen laut Cappek zwei Mannschaften aufeinander, die „mit ganz anderen Zielsetzungen in die Saison gegangen sind.“ Beide wollten oben mitspielen, beide finden sich nun tief im Tabellenkeller wieder. „Diejenige Mannschaft, die als erste kapiert, dass sie gegen den Abstieg spielt, wird wohl auch gewinnen“, davon ist Christian Cappek überzeugt. Der kennt auch den Trainer des Gegners, Sven Kresin, gut. „Wir haben in Burghausen gemeinsam in der 3. Liga gespielt“, erinnert sich der 28-Jährige. Der war unter der Woche bei seinem Team auch in Sachen psychologischer Aufbau gefordert. „Es wird viel auf die mentale Stärke ankommen“, so der ehemalige Profi, der betont, dass die Stimmung im Team nach wie vor gut sei. „Wir sind jetzt auch als Trainer gefordert. Wir müssen schauen, dass wir die besten elf Spieler auf den Platz bekommen, die auch ihre Trainingsleistung umsetzen können“, sagte Cappek.

Die weiteren Spiele Wolfratshausen – Memmingen II, Kempten – Türkspor, Landsberg – Olching (alle Sa., 14 Uhr); Geretsried – Neuburg, Kaufbeuren – Egg, Gundelfingen – Illertissen II (alle Sa., 15 Uhr); Gilching – Garmisch, Ichenhausen – Aystetten (beide So., 15 Uhr).

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