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18.03.2015

Meringer Flagge weht auf dem Kilimandscharo

Franz Schwarzenberger aus Bobingen, ein Guide und Florian Mayer aus Mering (von links) auf dem Gipfel des Kilimandscharo.
Bild: Franz Schwarzenberger

Höher hinaus hat es das Meringer Wappen bisher mit Sicherheit noch nicht geschafft. Merings Zweiter Bürgermeister Florian Mayer ließ die Flagge bei seiner Besteigung des Kilimandscharo auf dem Gipfel wehen. Dieser ist mit 5895 Metern das höchste Bergmassiv Afrikas. Der Meringer erfüllte sich mit dieser außergewöhnlichen Bergtour einen lange gehegten Traum. Unterwegs war er mit drei Bergsteigerfreunden: Thomas Zuber, Franz Schwarzenberger und Hubert Hirle. Seit zwei Jahren haben sie ihre Reise geplant. Sportlich gesehen haben die vier in der Vergangenheit schon anspruchsvollere Touren bewältigt. „Das Schwierigste daran ist die Höhe. Und wie man die verträgt, weiß man vorher nicht“, sagt Mayer. Selbst einen der erfahrenen Träger bei der geführten Wanderung erwischte die Höhenkrankheit. Und von den vier hiesigen Bergsteigern erreichten nur zwei tatsächlich den Gipfel und zwar der Jüngste, Florian Mayer, und der Älteste, Franz Schwarzenberger. Und auch für die beiden sah es zwischenzeitlich kritisch aus. Denn die Gruppe war mit drei Führern unterwegs, als sie vom letzten Camp den Nachtanstieg auf den Gipfel antrat. Als der erste umkehren musste, begleitete ihn einer der Führer, ein weiterer ging ein Stück später mit dem zweiten zurück. Und dann packte Franz Schwarzenberger mit heftiger Übelkeit die Höhenkrankheit. Hätte er umkehren müssen, wäre es auch für Mayer vorbei gewesen. Doch Schwarzenberger biss sich durch und schaffte es. Um 6.40 Uhr erreichten die beiden den Gipfel. Für diesen Anlass hatte sich Florian Mayer extra eine Mering-Flagge angeschafft. Der starke Wind machte das Entrollen beinahe unmöglich. Doch ein anderer Gipfelstürmer packte mit an, sodass das seltene Foto doch noch geschossen werden konnte. Nach der Kilimandscharotour hängte Florian Mayer mit seinen drei Reisegefährten noch eine Woche Safari an und brachte auch hier viele intensive Eindrücke mit nach Hause. „Diese zwei Wochen Urlaub kamen mir fast vor wie zwei Monate“, sagt er. (gön)

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