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Mering

07.04.2019

Mit Karl Valentin enden die Psychiatrietage in Mering

Valentinaden brachte das Theaterprojekt Apropos zum Abschluss der Psychiatrietage auf die Bühne.
Bild: Brigitte Glas

In der Friedberger Buchhandlung „lesenswert“ gibt es über die Veranstaltung hinaus einen Büchertisch zum Thema

Höchst erfolgreich verliefen die Psychiatrietage im Landkreis Aichach-Friedberg. Zu den acht Veranstaltungen mit Vorträgen, Film, Spielenachmittag, Podiumsdiskussion, aktivem Präventionsabend und Theater waren insgesamt 600 Besucher gekommen.

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In Friedberg wird das Thema noch weiter gedreht

Fritz Schwarzbäcker, der Vorsit-zende des veranstaltenden Vereins „Kennen und Verstehen“, zeigte sich über diesen hohen Zuspruch sehr erfreut und besonders über die Tatsache, dass dieses Mal viele Leute kamen, die auf solchen Veranstaltungen noch nie gesehen wurden. Auch Mitgliederzuwachs sei verzeichnet worden. Und die positiven Rückmeldungen hätten überwogen. Das „Wahnsinnsthema Prävention“, so Schwarzbäcker habe offensichtlich die Leute interessiert. Für alle, die das Thema noch weiter vertiefen wollen, ist in Friedberg in der Buchhandlung „lesenswert“ ein Büchertisch mit Literatur zu den Psychiatrietagen aufgebaut.

Unterstützung für psychisch Kranke

Zum Abschluss der Psychiatrietage war das „Theater Apropos“ nach Mering gekommen. Gegründet 1998, entstand das Projekt aus der Idee, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen mit psychischen Erkrankungen und in der Psychiatrie professionell Tätige ohne therapeutischen Anspruch begegnen können.

Mit Karl Valentin enden die Psychiatrietage in Mering

Die Initiative kam aus dem Verein Ariadne, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Alterskranke und seelisch Kranke zu unterstützen. In ihrem Programm „Verquer gedacht, gekonnt gescheitert und lustvoll an die Wand gefahren“ brachten die sechs Frauen und drei Männer Texte, Szenen und Lieder von Karl Valentin auf die Bühne.

Da waren berühmte und weniger bekannte valentin´sche Themen dabei, wie die Kunst des Liebesbriefschreibens, die Gründung der Isar, fatale Transportschwierigkeiten oder vermeintliche Träume von Enten. Das Publikum hatte viel zu lachen. Gedanken darüber, wer von den Darstellern nun Patient und wer Therapeut war, machte sich keiner der Zuschauer.

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