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14.04.2015

Mit Kurvenspaß nach Frankreich

Jede Menge Kurvenspaß verspricht der OMC bei seiner Ausfahrt nach Amberieu.
Bild: Archivbild: Bernhard Weizenegger

Der OMC fährt in drei Tagen mehr als 1600 Kilometer nach Ambérieu und hat einige hohe Gipfel zu erklimmen

Mering Bei allen Planungs- und Finanzierungsaufgaben für das neue Klubheim des Oldtimer- & Motorrad-Clubs Mering (OMC) sind die Mitglieder auch in den anderen Bereichen nicht untätig. Am Vatertag, 14. Mai, wird neben den Flachlandgames am Bürgerzentrum Schlossmühle auch eine Motorradtour auf dem Programm stehen. Im Juni (Sonntag, 14. Juni) ist der Club mit einem Stand auf dem Teilemarkt der Oldtimerfreunde Königsbrunn im Sandbahnstadion in Haunstetten vertreten. Am ersten Juli-Wochenende, vom Freitag, 3., bis Montag, 6. Juli, beteiligt sich der Club an dem Besuch in der französischen Partnergemeinde Ambérieu.

Allerdings nicht im Reisebus wie der Großteil der Reisenden, sondern als Motorradtour über mehr als 1600 Kilometer und über 20 Pässe auf dem Hin- und Rückweg. Die Route liest sich dabei wie das „Who’s who“ der Alpenpässe. Nach dem Start in Mering geht es zur ersten Übung zum Riedbergpass, in Österreich dann zum Faschinajoch. Danach geht es im Rheintal hinauf über Disentis und Sedrun zum Oberalppass (2044 Meter). Spätestens mit dem Furkapass (2436 Meter) und dem Grimselpass (2165 Meter) geht es ins Hochgebirge. Der zweite Tag wartet nicht mehr mit solch hohen Aufgaben. Der Saanenmöser, der Col des Mosses und der Pas de Morgins schließen die Liste der Pässe in der Schweiz ab. In Frankreich sind noch der Col du Corbier und der Col des Gets zu überwinden. Nach Besuch des Bierfestes und Übernachtung in Ambérieu geht es in umgekehrter Reihenfolge zurück nach Mering.

In Verbindung mit dem Partnerschaftskomitee wurde dabei die Möglichkeit geschaffen, einen Teil des Gepäcks von den Motorrädern in die Reisebusse zu verlagern. Dies sollte für entspanntes Fahren auf den über 1000 Kilometern Kurven und Pässen und am Abend in Ambérieu auch für frische Kleidung sorgen. Trotz begrenzter Teilnehmeranzahl sind Mitfahrer herzlich willkommen. Die maximale Anzahl von zehn Motorrädern wurde gewählt, da bei einer zu großen Gruppe über eine derart lange Strecke ein Zusammenhalt der Gruppe nicht möglich ist. Auf der Internetseite des OMC sind unter Veranstaltungen alle Informationen zur Strecke und zu den Übernachtungen enthalten. Die Übernachtungen sind dabei der Grund, eine Anmeldung frühzeitig vorzunehmen. Bei den Übernachtungen stellt gleich die erste eine Besonderheit dar: Auf dem Brünig-Pass wartet mit dem Abendessen ein Schweizer Käsefondue vom gemütlichen Lagerfeuer auf die Mitfahrer.

Eine wesentlich kürzere Strecke mit weniger Motorleistung verspricht die UHU-Ausfahrt einen Monat später. Am 1. August heißt es zurück zu den Wurzeln mit den über 20 Jahre alten motorisierten Zweirädern unter 100 Kubikzentimeter.

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