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24.06.2009

Mordanklage gegen Polizisten-Frau

Westerringen/Augsburg (cako, jöh) - Die Staatsanwaltschaft hat Anklage im Westerringer Mordfall erhoben. Eine 34-jährige Frau wird beschuldigt, ihren Ehemann Ende Januar erschlagen zu haben. Ihr droht nun eine lebenslange Haftstrafe. Als Motiv für den Mord nennt die Staatsanwaltschaft Eifersucht und finanzielle Probleme. Der 46-Jährige, er war Hundeführer bei der Polizei, hatte offenbar eine Geliebte.

Den Ermittlungen zufolge erschlug die Frau ihren Ehemann in den frühen Morgenstunden des 23. Januar dieses Jahres. Die Anklage geht davon aus, dass der 46-Jährige auf einem Sofa im Wohnzimmer lag und schlief. Die Frau soll ihm mindestens vier Mal mit einem 2,3 Kilo schweren Metallstück auf den Kopf geschlagen haben. Das Tatwerkzeug soll eine sogenannte Bodeneinschlaghülse gewesen sein - ein auf einer Seite zugespitztes Metallstück, das dazu benutzt wird, Holzpfosten oder andere Gegenstände im Boden zu verankern.

Halswirbel gebrochen

Durch den Schlag erlitt der 46-Jährige einen Trümmerbruch des Schädels und einen Bruch der Halswirbelsäule. Anschließend soll die 34-jährige Bankkauffrau ihren toten Mann in den Keller gebracht, ihm die Beine abgetrennt und die Leiche zum Teil in Müllsäcke gepackt haben. Am Abend soll die Frau die zerstückelte Leiche dann etwa drei Kilometer vom Haus entfernt an verschiedenen Stellen in einem Graben abgelegt haben.

Die 34-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Sie sagte, sie habe ihren Mann im Streit getötet. Geschlafen habe er aber nicht. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest.

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