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Konzert

13.02.2015

Musikalische Schüler geben den Ton an

Die engagierten Musikpreisträger des Gymnasiums Friedberg bekamen von Mitschülern, Eltern und Lehrern begeisterten Applaus.
Bild: Manuela Rieger

Preisträger des Gymnasiums Friedberg zeigen die ganze Palette ihrer Fähigkeiten

Fast hätte der Zuhörer denken können: Musik statt Paukerei. Die Preisträger des internen Musikwettbewerbes des Friedberger Gymnasiums bewiesen mit dem Konzert wieder, was die Musiker in ihrer Freizeit mit ihren Lehrern einstudiert haben. Sichtbar erfreut hieß Schulleiter Bernhard Gruber die Preisträger und Zuhörer willkommen. Peter Faaß, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Gymnasiums Friedberg verteilte die Urkunden an die aktuellen Preisträger des Schuljahres 2014/2015.

Seit Schuljahresbeginn wurde für den großen Auftritt geübt: Mehr als 80 Schüler beteiligten sich diesmal am traditionellen Musikwettbewerb des Gymnasiums. Teilnehmerzuwachs gab es vor allem bei den Jüngsten. So waren auch beim Preisträgerkonzert die unteren Jahrgänge stark vertreten. 35 Schülerinnen und Schüler galten als preiswürdig. Zehn von ihnen hatten zuvor schon erste Preise bei dem regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Die Zahl der Teilnehmer, ihr hohes Niveau und ihr Erfolg bestätigen den Kurs der Lehrkräfte, die Schüler zu motivieren.

Mit einem Stück ihrer Wahl konnten sich die Schüler vor Lehrern und Eltern beweisen. Auch wenn viele zum ersten Mal vor einem größeren Publikum spielten, gelang es den jungen Instrumentalisten schnell, das Lampenfieber zu überwinden.

Sänger und Bläser solo und in Ensembles, viel Trompete und Gitarren waren dieses Jahr gefragt. Den Löwenanteil machten die Klavierspieler aus, Querflöten, Klarinetten und Saxofone, Schlagwerk und Harfe waren dabei, außerdem zwei Akkordeonspielerinnen. Cello und Kontrabass erklangen. Mit einem eigenen Arrangement glänzte ein Damenquintett und mit einer Eigenkomposition konnten zwei Gitarristen, eine Pianistin und ein Schlagwerker ihr Publikum überzeugen. Auffallend souverän bezogen die jungen Musizierenden alternative Spielweisen und neue Klänge mit ein. Im Gegensatz zu früheren Generationen gehört es heute dazu, von Anfang an beispielsweise Glissando, Flatterzunge, Schnalzen, perkussive Effekte oder gar Mehrstimmigkeit auf dem Blasinstrument zu praktizieren; die jungen Leute beherrschten die Techniken und ihre Instrumente erstaunlich gut. Anspruchsvolle alte Polyfonie wurde genauso sauber dargeboten wie Romantisches von Mendelssohn Bartholdy oder Sachlich-Modernes von Edvard Grieg. Das gemischte Programm reichte von der Barocksonate bis zum Ragtime. Bach, Rachmaninoff und Vivaldi waren ebenso vertreten wie Leo Brouwer oder Ed Sheeran. Wer weiß, was aus all den jungen Musizierenden noch wird? Ihre Preise und den lebhaften Beifall haben die Musiker jedenfalls redlich verdient. (riem)

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