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Konzert

12.06.2019

Musikalisches Abenteuer

Auf eine fantasievolle Reise entführte der Musikverein Althegnenberg die Zuhörer bei seinem Frühjahrskonzert.
Bild: Alfred Kinader

Der Musikverein Althegnenberg präsentiert eine fantastische Reise. Was die vier Jugendlichen erleben

Auf eine fantastische Reise begab sich der Musikverein Althegnenberg bei seinem Frühjahrskonzert in der Mehrzweckhalle in Althegnenberg. Das stand unter der musikalischen Leitung der Dirigentin Barbara Schamberger-Oswald.

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Ein modernes Märchen, das sie sich ausgedacht hatte, bildete den Handlungsstrang; die ausgewählten Lieder untermalten die jeweilige Szenerie. Die Geschichte für das Konzert begann im österreichischen Mühlviertel, wo vier handybegeisterte Jugendliche gemeinsam einen Nachmittag verbrachten. Das erste Musikstück (Green Hills Fantasy) stellte das Mühlviertel zu einer Zeit dar, als es noch von Kelten besiedelt war. Es begann mit einer kriegerischen Auseinandersetzung, bei der die Mitglieder des Jugendorchesters mit Kriegsgeschrei und Schwerterklirren eine Schlacht simulieren.

In der Rahmengeschichte des Abends ließen sich die vier Jugendlichen nun an einem Bach nieder und spielten ein Videospiel, das das Jugendorchester mit „Highlights from Harry Potter“ untermalte. Das große Orchester beschrieb in dem Werk „Where the River Falls“ den Verlauf des Baches vom Rinnsal an der Quelle bis zum breiten Strom an der Mündung ins Meer.

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Auf einem Baumstamm überquerten die Jugendlichen dann den Bach, fielen ins Wasser und mussten sich anschließend in der heißen Nachmittagssonne am Ufer trocknen. Die Hitze des Nachmittags erinnerte einen vorbeiwandernden Opa an seinen Aufenthalt in Südafrika, den das Jugendorchester mit der „South African Suite“ darstellt. Während die Jugendlichen in der Sonne einschliefen, übernahmen die Insekten auf der Wiese mit dem Stück „Carnival of the Insects“, dessen fünf Sätze an den „Karneval der Tiere“ angelehnt sind, die Herrschaft und führten das Publikum mit der „Käferparade“ in die Pause.

Aus dem Schlaf erwacht, fanden sich die Jugendlichen bei den Hobbits wieder. Das passende Stück dazu, „Hobbits Dance & Hymn“, dirigierte David Kolano, der im Orchester das Euphonium spielt, derzeit aber zusätzlich eine Ausbildung zum Dirigenten absolviert. Dann landete plötzlich ein Raumschiff bei den Hobbits und die Jugendlichen wurden, begleitet von dem Stück „Highlights from Star Wars“, in eine Schlacht im Weltraum verwickelt.

Wieder auf der Erde sahen sie sich im Wilden Westen der Vereinigten Staaten ausgesetzt und plötzlich von einer wilden Reiterei und Schießerei umgeben, die musikalisch mit einem Medley aus Westernfilmen begleitet wurde. Danach legte sich ein Nebel über das Land und Wind kam auf („Colors of the Wind“ aus dem Film „Pocahontas“), der die vier in die Höhe hob und über den Pazifik in das Land der aufgehenden Sonne führte. Dort wurden sie Zeugen eines Schwertkampfes zwischen Samurai, den das Musikstück „Yagi-Bushi“ begleitete. Nach so viel Kampfgetümmel mussten sich die Jugendlichen erst einmal ausruhen und sie schliefen wieder ein. Ein „Gewitter“, das wohl außergewöhnlichste Stück des Abends, zog auf. Das Jugendorchester beschrieb nur mit Geräuschen, die sie mit ihren Instrumenten erzeugten, das Herannahen, den Höhepunkt und das Abziehen.

Von diesem Tumult wurden die vier Protagonisten aufgeweckt. Sie stellen fest, dass sie sich wieder im Mühlviertel an dem Bach befanden, an den sie sich zum Trocknen hingelegt hatten. Mit den Melodien eines STS-Medleys – unter anderem war hier „Fürstenfeld“ zu hören – machten sie sich auf den Heimweg.

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