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Konzert in Kissing

13.03.2016

Musiker ohne Berührungsängste lassen es knistern

„I can’t stop the rain“ von Tina Turner mit Dessislawa Hristova aus Bulgarien, der neuen Sängerin bei Mr. Hill.
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„I can’t stop the rain“ von Tina Turner mit Dessislawa Hristova aus Bulgarien, der neuen Sängerin bei Mr. Hill.
Bild: Gudrun Kölz

Bei Kissing the groove kommt Bewegung in die Paartalhalle.

Reichlich Dynamite-Stimmung konnten die Besucher bei der Veranstaltung Kissing the Groove am Samstag erleben. Im Stil der Blues Brothers sorgten Mr. Hill und seine neunköpfige Band gleich mit dem Einstiegssong „Everybody needs somebody“ für knisternde Luft in der Paartalhalle in Kissing. Gleich einem gewaltigen Rock’n’Roll-Train rollte Hill mit seinen drei Sängerinnen und sechs Musikern mit einigen Dezibel durch die Groove-Nacht in Kissing.

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Twist und Rockabilly ließen die Gäste nicht mehr ruhig stehen und es blieb auch kaum Zeit, um mal kurz Luft zu holen. Schwungvoll rockten, tanzten und tiwsteten die Besucher zu Coversongs von Little Richard, Tina Turner, Joe Cocker, Amy Winehouse und Co. Berührungsängste kannten die Musiker nicht. Sie gingen direkt von der Bühne herunter, mitten ins Publikum, und rockten dort zusammen mit den Gästen.

Der Vollblutmusiker Ronny Hill ist eine Hausnummer in Kissing, das ist nicht zu verkennen, und er versteht es, das Publikum mitzureißen. Umgekehrt ist Hill auch begeistert von seinen Zuhörern in Kissing: „Die Leute waren sensationell. Wie die mitgemacht haben, da geht uns das Herz auf“, schwärmt der Musiker. Wie es Matthias Wolff von den Soulmates vermutete, konnten die Veranstalter an den Erfolg von Kissing the Groove im Jahr 2015 anknüpfen und die Besucherzahl vom Vorjahr mit 500 Gästen erreichen. Mr. Hill und auch die Soulmates sind bekannt durch Auftritte unter anderem bei HonkyTonk in Augsburg, dem Tollwood-Festival in München und Nightgroove in Neuburg an der Donau.

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Die zweite Runde des Abends übernahm dann auch kurz nach 23 Uhr Sänger Matthias Wolff mit den Soulmates. „Uns verbindet die unbändige Freude an einer Musik, die jeden auf die Tanzfläche holt“, sagt Wolff. Wenn die Soulmates ihren groovigen Sound in den Saal schicken, bringt das Bewegung ins Tanzbein. Mit seinen Musikern und einer der beiden „Soul-Bees“ sorgte die Coverband unter anderem mit Titeln von Stevie Wonder, Prince und James Brown für einen fetzigen und teils auch romantischen Ausklang des Konzertes. „Dank zahlreicher Sponsoren und der Unterstützung von Daniel Walter war es uns möglich, die Paartalhalle in Kissing wieder mal zu rocken“, zeigt sich Wolff erfreut.

Dass das eigentliche Konzert erst eine halbe Stunde nach dem angekündigten Termin begann, hat offensichtlich kaum jemanden gestört. Konnten die Gäste ja schon ab 19.30 Uhr mit der Vorband Palm Red zu Coversongs von Lenny Kravitz, Linkin Park und Co rocken. Die fünf jungen Musiker aus Augsburg gehen allesamt aufs Peutinger Gymnasium und haben die Band vor eineinhalb Jahren gegründet. Einige der Jungmusiker stehen kurz vor dem Abitur und möchten später ins Musikbusiness einsteigen.

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