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Feuerwehr

02.03.2011

Nach 29 Jahren hört Johann Lachner auf

Wolfgang Hittinger, Lorenz Wallner, Stefan Eiba, Johann Lachner, Peter Gerrer, Kommandant Georg Sedlmayr und Lorenz Braun (von links).
Bild: Foto: Jürgen Dumbs

Stefan Eiba als Nachfolger an die Spitze der Heretshauser gewählt

Adelzhausen-Heretshausen Die Freiwillige Feuerwehr Heretshausen hat einen neuen Vorsitzenden: Stefan Eiba. Nach 29 Jahren an der Spitze des Vereins gab Johann Lachner aus Altersgründen seinen Posten ab, sodass Eiba vom zweiten zum ersten Feuerwehrchef aufrücken konnte. Sein Stellvertreter ist künftig Peter Gerrer.

Eigentlich wäre eine Wahl der Vorstandschaft erst in vier Jahren turnusgemäß vorgesehen gewesen, doch Lachner hatte entschieden, seinen Posten zur Verfügung zu stellen. „Nächstes Jahr werde ich 63 Jahre und würde die Altersgrenze für aktive Feuerwehrmänner überschreiten. Darum ist es sinnvoll, das Amt an einen jungen Nachfolger zu übergeben“, erklärte er seinen Entschluss.

Lachner trat 1967 der Feuerwehr bei und wirkte unter anderem 40 Jahre als Fahnenträger und 29 Jahre als 1. Vorsitzender. Beim Kreisfeuerwehrverband war er 18 Jahre als Vertreter der Vorstände aktiv. Ehrungen mit dem silbernen und goldenen Ehrenkreuz waren eine logische Konsequenz. Seit der Versammlung darf Lachner nun auf einen weiteren Titel stolz sein: Er wurde zum Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr Heretshausen ernannt.

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Kommandant Georg Sedlmayr trug den 40 Anwesenden, darunter die Ehrenkommandanten Josef Bayr sen. und Peter Held, seinen Bericht vor. Drei Einsätze musste die Wehr im vergangenen Jahr leisten, darunter eine Verkehrsumleitung nach Unwetter bei Irschenhofen, eine Verkehrsabsicherung beim Umlegen des Maibaums in Heretshausen und die Beseitigung einer Ölspur in Heretshausen. 14 Übungen und Unterrichte hielt man ab, außerdem neun Sonderübungen wie eine Funkübung oder eine Flursäuberung. Ein Erfolg war zudem die im Juli veranstaltete Übung mit Kleinlöschgeräten für alle Dorfbewohner mit Grillfest. Kreisbrandmeister Hittinger war voll des Lobes über die Wehr, „welche zwar klein, aber oho sei“. Zudem lobte er die Ausbildung: „Gemessen an der Zahl der Aktiven hat Heretshausen einen hohen Ausbildungsstand.“

Daneben zeigte sich Hittinger erfreut über die abwechslungsreichen Übungen von Kommandant Georg Sedlmayr, „denn das sind teilweise Übungen, die nicht mal die großen Feuerwehren machen“. Auch der Bürgermeister zollte seinen Respekt und sprach von einer intakten Feuerwehr. Braun überbrachte die freudige Nachricht, dass in der nächsten Ratssitzung wohl der Plan für das neue Feuerwehrhaus durchgewunken wird. Nach der problemlosen Neuwahl der Vorsitzenden, die jeweils einstimmig erfolgten, standen Beförderungen und Ehrungen auf dem Programm. Für das Absolvieren des zweiten Teils der Truppmann-Ausbildung wurden Andreas Asam, Michael Asam, Michael Dumbs, Korbinian Treffler und Maximilian Sedlmayr zum Feuerwehrmann befördert. Außerdem händigte Hittinger Zeugnisse an Michael Zwiekopf (Maschinisten-Lehrgang) und Johann Asam jun. (Truppführer-Lehrgang) für die Teilnahme an Lehrgängen aus. Stefan Mahl jun. erhielt ein Zeugnis für das Bestehen des gold-roten Leistungsabzeichens.

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