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Merching

22.07.2019

Nach der Schule ist mitten im Leben

Für ihr gutes Abschneiden wurden diese Merchinger Mittelschüler besonders geehrt:(von links) Dominik Bichler, Benjamin Sedlmeir, Monika Amann, Melike Aydin und Patrizia Haslauer (links).
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Für ihr gutes Abschneiden wurden diese Merchinger Mittelschüler besonders geehrt:(von links) Dominik Bichler, Benjamin Sedlmeir, Monika Amann, Melike Aydin und Patrizia Haslauer (links).

An der Merchinger Mittelschule finden alle 39 Absolventen ihren persönlichen Weg - sei es in eine Ausbildung oder an eine weiterführende Schule.

Allen Grund zum Feiern hatten die Absolventen der Mittelschule Merching: 87 Prozent sicherten sich den Qualifizierenden Abschluss (QA). Dominik Bichler aus der 9a schaffte mit einem Schnitt von 1,3 den zweitbesten Abschluss im ganzen Landkreis. Elf Schüler hatten im Gesamtdurchschnitt eine 1 vor dem Komma. Aber das Beste ist: Alle 39 Schüler haben einen Platz gefunden, an dem sie ihre persönliche Ausbildung weiter verfolgen können.

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Janovsky: „Ich bin stolz auf euch!“

„Ich bin stolz auf euch!“, lobte Schulleiterin Renate Janovsky. Zahlreiche Ehrengäste, darunter Schulamtsdirektorin Claudia Genswürger, Schulverbandsvorsitzender Martin Walch, die Bürgermeisterkollegen aus Schmiechen und Steindorf, Pfarrer Xavier, sowie Vertreter des Gemeinderats der zugehörigen Gemeinden waren gekommen. Das ganze Schulteam mit den Lehrern, welche die Schüler so lange Jahre begleitet hatten, freute sich mit ihnen.

Die jüngeren Mitschüler umrahmten die Veranstaltung mit Tänzen und Gesang, einer Trommeleinlage und einer Klaviereinlage von Samuel. Absolvent David Clauß am Klavier, Verena Dosch und Tobias Leitermeier führten durch die Veranstaltung.

Nach der Schule ist mitten im Leben

Nun können Merchings Absolventen im Beruf ihre Stärken zeigen

Martin Walch erinnerte die Schüler daran, dass dieser Abschluss erst der Anfang der Eigenverantwortung sei: Sicher werde jeder seinen Weg finden. Schulamtsdirektorin Claudia Genswürger sprach von der Abschlussvergabe als Höhepunkt der Mittelschule und wünschte denjenigen, bei denen es nicht so gut geklappt habe, Mut, weiterzumachen - schließlich hätten alle erfolgreich den Abschluss erreicht und könnten nun in ihrem Beruf ihre Stärken zeigen.

Schülersprecher Alina, Lukas und David, die ihre Schulzeit reflektierten hatten für ihre Eltern eine ebenso prägnante wie herzliche Botschaft: „Danke, danke, danke!“ Sie appellierten an ihre Mitschüler, die wundervollen Jahre an der Schule nicht zu vergessen. Zwar würden die Lehrer wohl etwas erleichtert sein, wenn sie den Jahrgang nun los sind, meinten sie augenzwinkernd - aber ihnen selbst, den Schülern, seien sie dann doch ans Herz gewachsen: Sie baten alle Lehrer , sowie die Sekretärin und den Hausmeister auf die Bühne und überreichten Blumen.

Schulbeste in Merching werden besonders geehrt

Als Aufgabe aber auch als Privileg sahen die beiden Lehrerinnen der Neunten, Katrin Kindler und Franziska Steinhart, ihre Zeit mit den Abschlussklassen an. Wichtig sei ihnen neben dem Stoff auch immer die Herzensbildung gewesen, die sie ihr Leben lang begleiten solle. Sie wünschten ihnen, dass die entstandenen Freundschaften weit über die Schulzeit bestehen würden. Dann wurde es mit der eigentlichen Zeugnisvergabe feierlich. Die Schulbesten wurden besonders geehrt: Dominik Bichler, 1,3, Melike Aydin, 1,5, Benjamin Sedlmair und Patrizia Haslauer 1,6 und Monika Amann 1,7, die auch das Programmheft der Abschlussfeier gestaltete. Zum Abschied gab es noch einen kleinen Kinofilm, den einige Absolventen mit Unterstützung von Birgitt Wagner inklusive Soundtrack gedreht hatten. Schließlich erhielt der Jahrgang, der mit besonderem Engagement immer wieder aufgefallen war, Standing Ovations.

Viele der Schüler haben einen tollen Ausbildungsplatz in der Gegend bekommen, wie Christoph als Elektriker in Schmiechen, Shabram als medizinische Fachangestellte in Mering oder Michael als Zerspanungsmechatroniker in Fürstenfeldbruck. Steven wird für seine Lehre als Mechatroniker bei Mercedes gerne etwas weiter fahren. Einige möchten jedoch weiter zur Schule gehen: So entschied sich Verena für die Berufsfachschule zur Kinderpflegerin und David wird im 9+2-Programm die Mittlere Reife anvisieren.

Elternbeiratsvorsitzende Daniela Dosch verabschiedet sich auch

Nicht nur die Schüler, sondern auch Elternbeiratsvorsitzende Daniela Dosch verabschiedete sich nach 13 Jahren – gemeinsam mit ihrer jüngsten Tochter. Sie dankte allen für das gute Miteinander – vor allem den Klassenlehrerinnen Katrin Kindler und Franziska Steinhart, deren gute Vorbereitung auf die Prüfung sie hervorhob. Auch Schulleiterin Renate Janovsky würdigte die engagierte Elternbeiratsvorsitzende, vor allem ihre Begeisterung und ihr Durchhaltevermögen, die sie trotz vieler Termine und Aufgaben immer zeigte. Sehr herzlich gelang der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Manuela Lichtenstern der Dank.

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