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Nachhaltige Ernährung gibt’s nicht billig

Nachhaltige Ernährung gibt’s nicht billig
Kommentar Von Eva Weizenegger
09.02.2020

Plus In Kindertagesstätten und an Schulen in der Region sollte gesunde Ernährung an vorderster Stelle stehen.

Wie sollen Kinder lernen, dass neben Pasta, Pizza und Döner auch Salat, Kartoffeln, Karotten und Co. ein vollwertiges Essen sein können? Noch dazu ist Gemüse nicht nur gesund, sondern kann richtig gut schmecken. Viele Eltern versuchen zuhause, regional und biologisch ausgewogen zu kochen.

In Kindertagesstätten und an Schulen sollte gesunde Ernährung ebenfalls an vorderster Stelle stehen. Vor allem auch angesichts dessen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche ganztags betreut und damit auf eine Essenversorgung außer Haus angewiesen sind.

Qualität und Frische kosten

Eltern müssen sich aber darauf einstellen, dass ein biologisch produziertes Mensaangebot nicht für 1,50 Euro zu haben ist. Auch wer gerne eine frisch zubereitete Mahlzeit für sein Kind in einer Betreuungseinrichtung wünscht, bekommt das nicht zum Dumpingpreis. Einige Einrichtungen haben erkannt, wie wichtig gesunde Ernährung ist und setzen deshalb auch darauf. Dafür sind die Kosten etwas höher, doch die Qualität und die Frische stimmen.

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Essen ist ein Lernprozess

Doch dass Kinder auch gerne mal eine Ofenkartoffel mit frischen Kräuterquark essen, statt der Pizzaschnitte vom Supermarkt, braucht einen Lernprozess. Dieser sollte am besten bereits in Krippe und Kindergarten beginnen. Und nicht nur die Mittagsverpflegung ist zu beachten. Zur Geburtstagsfeier in Schule und Kindergarten müssen nicht immer Muffins, Gummibärchen oder andere Naschereien mitgebracht werden. Liebevolle zubereitete Gemüse- oder Obststicks kommen bei vielen Kindern oft genausogut an.

Deshalb sind Projekte wie „Na(h) gut! - nah kaufen, gut essen“ vom Verein Wittelsbacher Land, die Kinder und deren Eltern für das Thema „regionale Produkte“ sensibilisieren und an Schulen kommen, um gesunde Ernährung zu vermitteln, dringend notwendig und verdienen Unterstützung.

Lesen Sie dazu den Artikel: Gesundes aus dem Wittelsbacher Land auf dem Mittagstisch

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