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Nachhilfestunden für die Meringer Räte

Kommentar Von Eva Weizenegger
08.12.2020

Plus In Mering lehnten die Bauausschussmitglieder eine Wohnanlage ab, für die es bereits seit Jahren einen städtebaulichen Vertrag gibt. Das hat Konsequenzen.

Deutlichen Nachholbedarf haben einige Meringer Marktgemeinderäte, wenn es um das Baurecht geht. So jedenfalls sieht es Bürgermeister Florian Mayer, der nach der Diskussion um die Ablehnung für den Bauantrag eines Wohnbauprojekts den Räten anbot, dass das Bauamt doch eine Fortbildungsveranstaltung in Sachen Baurecht geben könnte. Das war zwar ein leiser, aber ziemlich deutlicher Hinweis, vor allem an die neuen Bürgervertreter.

Meringer Räte sagen Nein

Auch wenn der städtebauliche Vertrag, den Mering mit einem bekannten Königsbrunner Bauunternehmer geschlossen hat, der großen Mehrheit nicht gefällt, der Vertrag ist rechtsbindend und hat seit 2013 seine Gültigkeit. Damit sind den Räten mehr oder minder die Hände gebunden.

Vermutlich wollte die Bürgervertreter mit ihrer Ablehnung ein Zeichen setzen, dass sie diese Entscheidung des vorigen Rates nicht mittragen. Das haben sie mehr als deutlich getan. Doch jetzt gilt es, größeren Schaden von der Marktgemeinde abzuwenden. Denn Schadensersatzforderungen für Bauverzögerungen kann sich Mering nun wirklich nicht leisten.

Für die Zukunft gilt: Alles muss dafür getan werden, dass bei künftigen Bauprojekten noch sorgsamer das Augenmerk auf das Ausmaß der Nachverdichtung gelegt wird.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Bauvorhaben abgelehnt: Droht Mering jetzt eine Schadensersatzklage?

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